Wärme-Contracting für Einfamilienhausbesitzer

RWE Effizienz bietet Heizung ohne Anschaffungskosten

RWE Effizienz bietet Einfamilienhausbesitzern die Möglichkeit, ohne hohe Anschaffungskosten auf eine moderne Gas-Brennwertheizung umzurüsten.

Seit Beginn der Heizperiode 2014/2015 bietet RWE Effizienz Einfamilienhausbesitzern die Möglichkeit, ohne hohe Anschaffungskosten auf eine moderne Gas-Brennwertheizung umzurüsten. Das Rundum-Sorglos-Paket "RWE Hauswärme" enthält das Gerät sowie Wartung und anfallende Reparaturen. Dafür zahlen die Kunden über zehn Jahre einen monatlichen Grundpreis. Hinzu kommen die Kosten für die tatsächlich verbrauchte Energie. Das Interesse am Angebot übersteige die Erwartungen, berichtet RWE-Effizienz-Pressesprecherin Petra Mielke. Die Kunden kämen zurzeit überwiegend aus Nord- und Mitteldeutschland. Genaue Zahlen gibt RWE Effizienz aber nicht heraus. Interessenten holen im ersten Schritt beim Heizungsbauer ihrer Wahl ein Angebot zur Installation der neuen Gas-Brennwertheizung ein. Daraus erstellt RWE ein individuelles Hauswärme-Angebot und übernimmt alles Weitere. Die Preisberechnung erfolgt Mielke zufolge nach einer einfachen Formel: Jeweils für 1.000 Euro Handwerksangebotspreis fallen 14 Euro monatlicher Grundpreis für zehn Jahre an. Dabei erfolge die Umrechnung auf den Cent genau. Wenn für die Heizungsanlage Anschaffungskosten von 7.000 Euro anfallen, zahlen die Kunden also zehn Jahre lang einen monatlichen Grundpreis von 98 Euro. In diesem Preis sind Wartung und Instandhaltung der Anlage sowie weitere Services enthalten. Hinzu kommen laut Mielke zurzeit monatlich neun Euro Wärmegrundpreis. Der Wärmeverbrauch werde individuell abgerechnet, je nach Verbrauch mit sieben Cent je Kilowattstunde. "Das Angebot ist am ehesten mit einem Standard-Kfz-Leasingvertrag zu vergleichen", sagt dazu Udo Peters, Referent für Energietechnik bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Das Gas-Brennwertgerät bleibt während der Vertragslaufzeit Eigentum von RWE Effizienz und kann dann nach Ablauf der zehn Jahre zum Zeitwert übernommen werden. "Das ist natürlich eine Unwägbarkeit, wenn der Preis für den Restwert nicht gleich vereinbart wird", so Peters. Entscheidender ist für ihn jedoch, dass nach der Entscheidung für RWE Hauswärme in den zehn Jahren der Vertragslaufzeit der Wechsel des Gasanbieters ausgeschlossen ist. "Nehmen wir ein Einfamilienhaus in Gütersloh mit einem Bedarf von 25.000 Kilowattstunden pro Jahr. Beim günstigsten Gasanbieter würde ich hier gegenüber dem Gas von RWE zum Preis von sieben Cent je Kilowattstunde insgesamt rund 600 Euro pro Jahr sparen. Da sind die Anschaffungskosten schnell drin", so der Experte der Verbraucherzentrale. Er hat für das RWE-Angebot alles in allem einen Zinssatz von 3,6 Prozent errechnet, für einen KfW-Kredit würden dagegen 0,75 Prozent fällig.  Peters sieht das Angebot noch aus einem weiteren Grund kritisch: "Bei vermieteten Gebäuden bietet es dem Vermieter die Chance einer verdeckten Mietpreiserhöhung. Die Mieter finanzieren die Heizung." Dem sei rechtlich nur schwer zu begegnen. sth

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