Probelauf wird von der FH Köln begleitet

Rheinenergie startet Test mit KWK und Brennstoffzelle

Rheinenergie beginnt mit dem Text von kleinen KWK-Anlagen auf Basis von Brennstoffzellen. Zahlreiche Anbieter haben kleine KWK-Anlagen im Test oder angekündigt.

Die Rheinenergie AG testet demnächst eine Klein-Brennstoffzellen-Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung von Typ "Blue Gen". Hersteller ist die australisch-deutsche Ceramic Fuel Cells Limited. Die Brennstoffzelle soll in Kooperation mit der Fachhochschule Köln installiert und betrieben werden. Ziel ist es, sie auf Praxistauglichkeit zu testen für einen möglichen späteren Einsatz bei den Kunden.

Die Brennstoffzelle basiert auf Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Lösungen zur Kraft-Wärme-Kopplung für den Ein- und Zweifamilienhausbedarf erleben seit einigen Jahren nicht zuletzt aufgrund der Förderpolitik einen enormen Boom. Ob der noch lange anhält ist aber fraglich. In der Diskussion ist derzeit, die Förderung für Kraft-Wärme-Kopplung für diesen Bereich wieder zu streichen. Brennstoffzellen sind dabei eine technologische Variante, allerdings immer noch teuer. Andere Lösungen basieren häufig auf Stirling-Motoren.

Die Geräte von Bluegen haben nach Angaben des Herstellers die Größe einer Spülmaschine. Sie nutzen Erdgas als Brennstoff und wandeln diesen in Strom und Wärme um. Die Leistungswerte betragen 2 Kilowatt elektrisch und 1 Kilowatt thermisch. Der Strom kann direkt im Gebäude verwendet oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Der Gesamtnutzungsgrad soll bis zu 90 Prozent betragen.

Furore gemacht hat vor knapp einem halben Jahr der Hamburger Energieversorger Lichtblick mit der Ankündigung, Kleinkraftwerke in Häusern zentral zu steuern. pgl

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