DEPI hat Kostenvorteil von 32 Prozent errechnet

Pellet-Verbände werben mit Preisvorteilen

Das deutsche Pellet-Institut hat Pellet-Heizungen mit Ölheizungen verglichen. Dabei schneiden die Holzpresslinge bei den Kosten besser ab.

"Über den Zeitraum von Mai 2009 bis Mai 2010 waren Pellets laut Branchenzahlen mindestens um sieben Prozent günstiger, zuletzt betrug der Kostenvorteil sogar 32 Prozent", meldet das Deutsche Pellet-Institut. Im Schnitt sparten Verbraucher damit rund 17 Prozent gegenüber Öl ein. "Während fossile Energieträger teils starken Schwankungen unterliegen, bildet sich der Pelletpreis unabhängig von spekulativen Einflüssen am heimischen Markt", erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Instituts.

Der Verband geht für die Beheizung eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit einem Wärmebedarf von etwa 30.000 Kilowattstunden bei einem Preis von derzeit 74 Cent pro Liter von Kosten in Höhe von 2.220 Euro jährlich aus. "Um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen, sind etwa 6,5 Tonnen Pellets nötig, die mit nur 1.406 Euro zu Buche schlagen", so der Verband. Zudem würden die Pellets in Deutschland produziert.

Allerdings sind Pellet-Heizungen in der Anschaffung immer noch deutlich teurer als andere Heizungen. Zudem spielen Ölheizungen bei Neubauten keine große Rolle mehr und hatten 2009 noch einen Anteil von 2 Prozent. Am wichtigsten waren 2009 mit großem Abstand Gasheizungen mit einem Anteil von zirka 50 Prozent, gefolgt von Wärmepumpen und Fernwärme. Fernwärme hat auch 2010 zulegen können, die Wärmepumpen haben in den ersten beiden Monaten leicht verloren und lagen bei einem Anteil zwischen 18,9 und 22,5 Prozent. pgl

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