Untersuchungsergebnisse liegen jetzt vor

IWO testet Ölheizanlagen mit Bioöl

Das Institut für wirtschaftliche Ölheizung hat untersuchen lassen, ob Bioheizöl Komponenten von Ölheizungen angreift und entsprechende Empfehlungen veröffentlicht.

Ein Forschungsprojekt des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung (IWO) hat sich damit beschäftigt, ob der Einsatz von Bioheizöl die Anlagen beschädigen kann. Ergebnisse der Expertenbewertung liegen jetzt vor. Nicht geeignet für Bioheizöl seien Tanks mit kathodischem Innenkorrosionsschutz und nicht aushärtende Tankbeschichtungen. Diese Beschichtungen würden möglicherweise gelöst, Festkörper könnten dann die Pumpe verstopfen. Tanks aus Polyethylen, Polyamid oder glasfaserverstärkten Kunststoffen seien ebenso geeignet wie ein- oder zweiwandige Stahltanks mit Korrosionsschutz aus PVC oder Epoxidharz.

Ansonsten gelte für die komplette Anlage mit Tank, Ölleitung und Heizgerät, dass Bioheizöl mit einem Anteil von fünf Prozent unbedenklich beigemischt werden darf. Bei höheren Anteilen müssten Dichtungen aus Nitril-Buradien-Kautschuk gegen Produkte aus anderen Werkstoffen ausgetauscht werden. pgl

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