Erneuerbare konnten bei Wärmeerzeugung zulegen

Fernwärme gewinnt derzeit auf Kosten von Wärmepumpen

Wärmepumpen legen zu, Heizöl nimmt an Bedeutung bei neuen Heizungen deutlich ab, so ein Bericht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das erste Quartal 2010.

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hat Zahlen zur Bautätigkeit und zur Heizenergie für die ersten Monate des Jahres 2010 vorgelegt. Danach ist von Januar bis März die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland deutlich gestiegen, vor allem im Mehrfamilienbereich. 2009 wurden in den ersten drei Monaten in diesem Segment in Deutschland 12.370 Baugenehmigungen erteilt, 2010 waren es im ersten Quartal 14.442.

Bei den Heizquellen war Heizöl 2009 bei den neuen Wohnungen mit einem Anteil von nur noch 2 Prozent der Verlierer, Wärmepumpen dagegen legen deutlich zu. Sie haben 2009 knapp ein Viertel der Heizanlagen in neuen Wohnungen ausgemacht und behaupten ihren Anteil auch 2010. Am wichtigsten ist mit großem Abstand Gas mit einem Anteil von zirka 50 Prozent, gefolgt von Wärmepumpen und Fernwärme. Fernwärme hat auch 2010 zulegen können, die Wärmepumpen haben in den ersten beiden Monaten leicht verloren und lagen bei einem Anteil zwischen 18,9 und 22,5 Prozent.

Die Erneuerbaren Energien konnten nach den Zahlen der Agentur 2009 bei der Wärmeerzeugung von 28,2 auf 32,5 Terrawattstunden zulegen. Solarthermie und Geothermie kommen dabei auf jeweils 1,4 Terrawattstunden. Den Löwenanteil bei den Erneuerbaren stellt Biomasse. 117pgl

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