Bad Aibling dient als beispielhafte Konversion

Auf Militärbrache entstehen energieeffiziente Siedlungen

Die Forschungsinitiative EnEff:Stadt hat im Rahmen der Berliner Energietage Ideen aus Forschung und Modellprojekten vorgestellt. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ging es um Konzepte und Perspektiven für die Städte der Zukunft. Dabei spielten auch enegieeffiziente Sanierungsprojekte eine Rolle.

Im Pilotprojekt Bad Aibling geht es um die Nachnutzung und städtebauliche Entwicklung eines ehemaligen Militärareals. Dr. Ernst Böhm, B&O Wohnungswirtschaft, und Dr. Alfred Kerschberger, RK-Stuttgart, erläuterten, welche Herausforderung die Konversion von Grundstücksbrachen für die Wohnungswirtschaft darstellt, neben der Sanierung des Gebäudebestands.

Das Energiekonzept für den neuen Stadtteil soll ein Zeichen setzen für beispielhafte Konversionsvorhaben - mit seinen energetischen Gebäudestandards und innovativen Sanierungs-, Versorgungs- und Speichertechniken.

B&O saniert nicht nur, sondern hat ein neues Abrechnungssystem erarbeitet, um für die Bauherren die Mehrkosten zu erwirtschaften. Die Unternehmen, die sanieren, weisen anschließend eine Kaltmiete aus. Kalte Betriebskosten wie Hausmeisterumlage und Reinigung werden verbrauchsabhängig abgerechnet.

Für die warmen Betriebskosten gibt es dagegen eine Pauschale, damit refinanzieren die Wohnungsgesellschaften die Investitionen. Die Pauschale liegt etwas unter dem ortsüblichen Rahmen. Der Verbrauch liegt aber nach der Sanierung niedriger, mit dem Restbetrag wird die Sanierung bezahlt. Zudem sparen die Unternehmen die Kosten für die Abrechnung und für rechtliche Auseinandersetzungen um die Nebenkostenabrechnung. pgl

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