Hybrid-Heizung
Wer nicht ganz auf fossile Energieträger verzichten kann oder will, hat die Möglichkeit, eine Hybridheizung oder auch trivalentes System einzusetzen. Dieses kombiniert Brennwertheizung, Solarthermie und regenerative Brennstoffe.
Grundlage eines solchen Systems ist ein großer Wärmespeicher. Er muss ausreichend dimensioniert sein, da er die Wärme aus den verschiedenen Energiequellen das ganze Jahr über sammelt. So kann in den Sommermonaten Solarthermie für das Warmwasser sorgen. In der Übergangszeit und im Winter kann zusätzlich die regenerative Technik wie etwa ein wassergeführter Holzofen für die Beheizung des Hauses genutzt werden. Möglich ist auch der Einsatz einer Wärmepumpe.
Unabhängigkeit in der Wärmeversorgung
Erst wenn im Speicher eine bestimmmte Temperatur unterschritten wird, weil die Sonne nicht ausreichend scheint und das Kaminfeuer nicht betrieben wird, übernimmt der Brennwertkessel auf Basis von Öl oder Gas die Wärmeerzeugung. "Hausbesitzer gewinnen so deutlich an Unabhängigkeit bei der Wärmeversorgung", erklärt Alexander Fack, Sprecher des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO).
Doch zu Beginn muss erst mal kräftig investiert werden: Die Anschaffungskosten für das gesamte System belaufen sich auf ungefähr 20.000 Euro, so eine grobe Schätzung des Experten.
Allerdings lässt sich laut Fack eine trivalente Heizungsanlage auch schrittweise aufbauen. Entscheidend sei dabei, frühzeitig einen großen Wärmespeicher einzuplanen.





