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Reduktion des Wärmebedarfs um ein Viertel ist möglich

Zentrale Regelung kann Energie sparen

22.04.2009, 09:59

Abstraktes 3D Netzwerk
Intelligente Gebäudeautomation kann den Energiebedarf halbieren. © EnBauSa.de

Im Januar 2009 hat die Bundesregierung das Zweite Konjunkturpaket verabschiedet. Dort spielt auch Energieeffizienz in Gebäuden eine wichtige Rolle. Gebäudeautomation sei sowohl für Bestandsbauten als auch für Neubauten ein zentrales Mittel zur Energieeinsparung, sagt Lonmark Deutschland.

In diesem Netzwerk arbeiten Anwender und Hersteller von Local Operating Networks zusammen. Deren Grundidee ist, alle Regler und Steuereinheiten für Strom, Heizung, Wasser oder Klimageräte über eine Plattform anzusprechen. "Intelligente Gebäudeautomation reduziert sowohl den Verbrauch von Wärme als auch von Strom und kann den Primärenergiebedarf eines Gebäudes halbieren", so der Verband. 

Als Beleg führt er eine Studie der Hochschule Biberach von Prof. Dr. Martin Becker und Peter Knoll an. Deren Ergebnisse seien inzwischen durch weitere Untersuchungen bestätigt worden, so der Verbund. Gebäudeautomation spart Energie durch die intelligente Regelung von Heizung, Kühlung, Beleuchtung und anderen Energieverbrauchern im Gebäude. Außerdem unterstützt sie die Integration regenerativer Energiequellen wie Solarenergie oder Erdwärme in die Gebäudetechnik.

Als besonders wirksam gilt die Raumautomation, indem das Regelungssystem so konzipiert wird, dass für jeden einzelnen Raum in einem Wohngebäude, einer Schule, einem Kindergarten oder einem Büro nur soviel an Wärmeenergie, Kühlleistung und Beleuchtung zur Verfügung gestellt wird, wie für die Nutzung erforderlich ist. Erreicht wird das zum Beispiel dadurch, dass bei Nichtbenutzung eines Raumes die Nutzung von Energie auf das Nötigste beschränkt wird. Die elektrische Energieeinsparung in der Klimatechnik betrage bis zu 40 Prozent und die Einsparung an Wärmeenergie bis zu 25 Prozent. pgl

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