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Gaspreis seit Tiefstand 2009 um sieben Prozent gestiegen

Zahlreiche Versorger erhöhen Gaspreise drastisch

28.08.2011, 00:31

Pünktlich zum Herbstbeginn wird das Heizen mit Gas für zahlreiche Haushalte wieder teurer. Nach Recherchen des Verbraucherportals Toptarif.de stehen im September und Oktober bei mindestens 253 Versorgern Tariferhöhungen von durchschnittlich 10,9 Prozent an. In einigen Fällen müssen Verbraucher laut Toptarif.de sogar mit Preissteigerungen von 20 bis 29 Prozent rechnen. Bereits in den Sommermonaten Juni bis August seien die Preise bei mehr als 100 Grundversorgungsunternehmen im Schnitt um 10,8 Prozent geklettert. Betroffen von den Preiserhöhungen in den kommenden Wochen sind über sechs Millionen Haushaltskunden, etwa ein Drittel der deutschen Haushalte mit Gasbezug.

Bereits im September steigen die Preise bei mehreren überregionalen Großversorgern wie der E.ON-Tochter E.ON Avacon, der norddeutschen EWE und der sächsischen Eins Energie, zudem in Großstädten wie Frankfurt am Main, Wuppertal, Bonn, Aachen und Saarbrücken. Ab Oktober wird es zusätzlich für Gaskunden der sächsischen ENSO, der RWE-Tochter Süwag, der Energie Südbayern sowie in Dresden, Bielefeld, Mannheim, Krefeld und Lübeck wieder teurer. "Im Rahmen der angekündigten Preiserhöhungen entstehen einem vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas zusätzliche Kosten von durchschnittlich 144 Euro", erklärt Daniel Dodt von Toptarif.de. "In der Spitze können jährlich sogar über 400 Euro mehr berechnet werden."

Im gesamtdeutschen Durchschnitt hat der Gaspreis für Privatverbraucher seit seinem letzten Tiefstand Ende 2009 um rund sieben Prozent zugelegt. Insbesondere Gaskunden in den Flächenländern Rheinland-Pfalz (+10,6 Prozent) und Niedersachsen (+10,0 Prozent) müssen derzeit wieder erheblich tiefer für ihre Versorgung in die Tasche greifen. Ebenso kletterten die Preise bei den örtlichen Grundversorgern in der Bundeshauptstadt Berlin und in Bremen seit Ende 2009 zwischen 11,9 und 13,8 Prozent.

Erheblich geringer fällt der Anstieg dagegen in Thüringen (+3,0 Prozent) und in Schleswig-Holstein (+3,1 Prozent) aus. Nach wie vor ist aber das Gas in Thüringen am teuersten. Verbraucher zahlen dort aktuell rund 12 Prozent mehr in den Tarifen der gesetzlichen Grundversorgung als im bundesweiten Mittel.
Quelle: Toptarif.de / sth

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