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Pellets waren 2014 im Durchschnitt billiger als im Vorjahr

Zahl der Pellet-Feuerungen soll 2015 stärker wachsen

02.02.2015, 08:45

Brennende Pellets und Holz
2014 ging der Pellet-Preis zurück. © Fotolia / Tchara

2014 ist die Zahl der Pellet-Anlagen um zirka 36.500 neue Öfen und Heizungen auf insgesamt 358.000 Anlagen gestiegen. Für 2015 geht der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) bei den Neuinstallationen von einem Plus von 15 Prozent aus. Bei der heimischen Pelletproduktion prognostiziert der Branchenverband eine Steigerung von 10 Prozent.

"Das Jahr 2014 war für den gesamten Wärmemarkt und besonders auch für das Heizen mit Pellets nicht zufriedenstellend", sagt Andreas Lingner, Vorsitzender beim DEPV. "Auch 2015 wird kein einfaches Jahr. Um am Ende die vierhunderttausendste Anlage in Betrieb nehmen zu können, wird es darauf ankommen, mit frühen Signalen am Markt eine Aufbruchstimmung zu erzeugen."

Der ausgebliebene Winter 2013/14 hat die Pelletproduktion in Deutschland im Vorjahr beeinflusst. Mit knapp 2,1 Millionen Tonnen lag die Produktion immer noch deutlich über dem rund 1,8 Millionen Tonnen betragenden Verbrauch 2014.

Dazu kam ein generell schwacher Wärmemarkt, dessen schwache Dynamik im Vorjahr erstmals auch die Pelletheizungen bremste. Der mit rund 30 Prozent außergewöhnlich starke Rückgang gegenüber 2013 war auch dem hohen Zuwachsniveau der Vorjahre geschuldet.

Durchschnittlich kosteten im Jahr 2014 Pellets 258,34 EUR/t. Der Rückgang um gut fünf Prozent gegenüber dem Jahr 2013 führt der DEPV auf die höhere Verfügbarkeit von Sägespänen zurück. Pellets wiesen gegenüber Heizöl im letzten Jahr im Durchschnitt einen Preisvorteil von rund 32 Prozent auf. Die gegenwärtige Ölpreisentwicklung wird aus Sicht des Fachverbandes die wirtschaftlichen Argumente für eine Pelletheizung nicht aushebeln. Der Preisvorteil habe in den letzten zehn Jahren 35 Prozent betragen, so der Verband.

Anfang 2015 beziffert der DEPV den Bestand an Pellet-Feuerungen in Deutschland auf 358.000 Anlagen. Davon ist der Großteil der typische Heizkessel für Ein- und Zweifamilienhäuser (Leistung < 50 kW), von dem rund 231.000 Stück im Einsatz sind. Hierin enthalten sind auch wasserführende Pellet-Öfen. Diese Kessel haben im Jahr 2014 zusammen 4.000 Gigawattstunden (GWh) Wärme erzeugt, was einem Pelletverbrauch von rund einer Million Tonnen entspricht. Zudem gibt es rund 116.500 Pellet-Kaminöfen in deutschen Wohnzimmern.

Weiterhin gut nachgefragt werden größere Pellet-Feuerungen. Knapp 40 Prozent der in Deutschland genutzten Pellets werden bereits in größeren Anlagen verbraucht. Quelle: DEPV / pgl

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