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Verbände fordern Wiedereinführung von Fördermitteln

Weniger Heizungen mit Erneuerbaren in Österreich

04.10.2010, 11:57

Die Österreicher fahren ihre Investitionen in Heizungssysteme mit erneuerbaren Energien zurück. Die Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten (VÖK) spricht von Absatzrückgängen von 20 Prozent bei Heizungsanlagen mit Holz, Pellets oder Hackschnitzeln und von 23 Prozent bei Wärmepumpen. Bei den Solarheizungen verzeichnet der Branchenverband Austria Solar ein Minus von 10 Prozent.

Laut Austria Solar werden nur 17 Prozent der Solaranlagen in Neubauten, aber 83 Prozent in bestehenden Gebäuden errichtet. Die Branche spricht von einem Schritt weg vom Kyoto-Ziel und fordert eine Neuauflage des Fördermittelprogramms der Sanierungsschecks: "Sollten erfolgreiche Anreizsysteme wie der Sanierungsscheck 2009 nicht wieder aufgelegt werden, so sehe ich wenig Chancen, wie der Sanierungsmarkt die Rückgänge im Neubau kompensieren soll", sagte Elisabeth Berger, Geschäftsführerin der VÖK.

Der 2009 aufgelegte Sanierungsscheck war eine Förderaktion zur thermischen Sanierung von Privathaushalten. Die ursprünglich bis Jahresende laufende Aktion musste nach rund zwei Monaten beendet werden, weil der Ausgabenrahmen von 61 Millionen Euro ausgeschöpft war. Laut Austria Solar würde die Republik schon jetzt über 100 Millionen Euro jährlich für CO2-Zertifikate ausgeben müssen, um das Kyoto-Ziel zu erreichen. Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar: "Eine Solaroffensive lässt sich rasch umsetzen, sie spart CO2, schafft Arbeitsplätze und bringt Budgeteinnahmen". Auch der VÖK erinnert an die vertraglich geregelten Klimaschutzziele Österreichs und spricht von bis zu 30 Prozent weniger Energieverbrauch pro Jahr und Haus im Falle einer Modernisierung der Heizung. bba

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