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Eine regelmäßige Prüfung der Heizung baut Ausfällen vor

Wartung sorgt für warme Füße beim Fest

20.12.2010, 11:00

Fachmann im Kundengespräch
Eine regelmäßige Wartung hilft, einen Totalausfall der Heizung zu verhindern. Bild: Wilo

Wer es im Sommer verpasst hat, der sollte sich spätestens mit dem Wintereinbruch um die Wartung der Heizungsanlage kümmern. Einmal im Jahr macht die Überprüfung der Anlage Sinn, um einen Ausfall während der Heizperiode zu vermeiden.

Bei einer Öl- oder Gasheizung überprüft der Heizungsfachmann die Regel- und Sicherheitstechnik. Er reinigt Kesselinnenflächen und Brenner und tauscht gegebenenfalls Verschleißteile wie Brennerdüse und Filter aus. Bei Bedarf justiert er den Brenner nach, entlüftet das Heizsystem und füllt das Wasser in der Anlage nach. Insbesondere bei älteren Anlagen sollten Hausbesitzer sich zeigen lassen, wie sie den Wasserstand auch zwischen den Wartungsintervallen kontrollieren und korrigieren können.

Ähnlich wie bei Brennwertheizungen sollte auch bei Holzheizungen der regelmäßige Check von Fachhandwerkern vorgenommen werden. Funktionen und Sicherheitseinrichtungen werden geprüft und wenn notwendig optimiert. "Die Wartungen kosten im Schnitt, je nach Kesselgröße zwischen 200 und 250 Euro", nennt Beate Schmidt vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband eine Größenordnung für die Kosten.

Bei Wärmepumpen ist für Anlagen mit mehr als 3 Kilogramm Kältemittel eine jährliche Dichtheitsprüfung vorgeschrieben. Dabei wird überprüft, ob Kühlmittel aus dem Kühlmittelkreislauf entweicht. Die meisten Wärmepumpen in Privathaushalten betrifft das aber nicht, sie kommen mit weniger Kühlmittel aus. Nicht nötig ist eine Dichtheitsprüfung auch, wenn die Wärmepumpe als hermetisch abgeschlossenes System gekennzeichnet ist. Ansonsten sind in der Regel in den ersten Jahren keine Wartungsarbeiten notwendig. Bei Luft-Wärmepumpen sollte der Wärmetauscher am Außengerät gereinigt werden. Einige Hersteller bieten aber eine verlängerte Garantie, wenn regelmäßige Wartungsarbeiten vorgenommen werden.

Solarthermieanlagen werden heute meist noch in Kombination mit anderen Energieträgern eingesetzt. Im Rahmen von deren Wartungsintervallen sollte auch die Solarthermieanlage auf den Prüfstand. Einer der Punkte, den ein Heizungstechniker dabei auf dem Zettel haben sollte, ist der Zustand der Kollektorflüssigkeit. Deren Lebensdauer beträgt in der Regel zwischen acht und zehn Jahren. Ob sie noch taugt, ergibt eine Messung des PH-Werts.

von unserer Redakteurin Pia Grund-Ludwig

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