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Deutliches Plus auch bei Sole-Wasser-Wärmepumpen

Wärmepumpen legen um 14 Prozent zu

06.06.2016, 08:30

Gas-Wärmepumpe Vaillant
Wärmepumpen finden auch im Neubau mehr Zuspruch. © Vaillant

Die meisten neu gebauten Wohnungen wurden in Deutschland in den ersten drei Monaten mit einer Gasheizung ausgestattet. Aber auch der Markt für Wärmepumpen nimmt wieder Fahrt auf. Im ersten Quartal 2016 gab es nach Angaben des Branchenverbands BDH ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Insgesamt wurden im ersten Quartal rund 15.000 Geräte abgesetzt. Vor allem die Sole-Wasser-Wärmepumpe erholte sich mit einem Plus von 22 Prozent deutlich. Im Jahr 2015 waren noch 10 Prozent weniger Sole-Wasser-Wärmepumpen als im Vorjahr verkauft worden. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe setzte ihren in 2015 begonnenen Aufwärtstrend mit einem Plus von 12 Prozent weiter fort und auch die Wasser-Wasser-Wärmepumpe legte mit einem Plus von 12 Prozent einen positiven Start in das neue Jahr hin.

Auslöser für die Entwicklung sind die verbesserten Förderbedingungen im Altbau, aber auch im Neubau. Seit April 2015 gibt es für erdgebundene Wärmepumpen bis zu 9.500 Euro. Zudem werden erstmals auch besonders effiziente Wärmepumpen im Neubau gefördert. Im Rahmen des neuen Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) wurden die Fördersätze im MAP zu Jahresbeginn um 20 Prozent angehoben. Zusätzlich wird ein einmaliger Bonus von 600 Euro gewährt.

Der Verband schreibt der Wärmepumpe bei der Sektorkopplung zwischen Strom- und Wärmemarkt eine zentrale Rolle zu. "Voraussetzung für die Sektorkopplung mittels Wärmepumpen sind allerdings lastvariable Stromtarife. Nur so kann das Zusammenspiel dieser Power-to-Heat-Technologie mit fossilen Energieträgern effizient realisiert werden", betont Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. Quelle: BDH / pgl

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