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Kostenloses Beratungsangebot bis Ende Mai 2013

Verbraucherzentrale berät zu Luft-Wärmepumpen

18.04.2013, 11:45

Kostenlose Luft-Wärmepumpen-Beratung bietet die Energieberatung der Verbaucherzentralen vom 18. April bis 31. Mai 2013  an. Wer sie in Anspruch nehmen will, muss sich einen Gutschein downloaden.

Seit einigen Jahren zählt die Wärmepumpe zu den meist genutzten regenerativen Heiztechnologien in Deutschland. Unter Energieexperten ist sie allerdings umstritten. Skepsis scheint insbesondere dann angebracht, wenn Luft-Wärmepumpen in der Bestandssanierung eingesetzt werden. "Regelmäßig wenden sich unzufriedene Betreiber an uns, die nach der Installation einer Luft-Wärmepumpe im Vergleich zu ihrem alten Heizsystem kaum Betriebskosten sparen", berichtet Peter Kafke, Energieexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband.

Vom 18. April bis 31. Mai 2013 können Ratsuchende – unter Vorlage eines Gutscheins – einen Termin in einer Beratungsstelle vereinbaren und die Wirkkraft ihrer Luft-Wärmepumpenheizung ermitteln lassen. Zudem erhalten sie Tipps und Empfehlungen zur Optimierung ihrer Anlage.

Die Effizienz der Luft-Wärmepumpe wird in der Jahresarbeitszahl (JAZ) ausgedrückt. Diese stellt das Verhältnis von jährlich gewonnener Nutzwärme zu jährlich aufgewendetem Strom dar. "Mit der Jahresarbeitszahl ermitteln wir den Ist-Zustand der Anlage. Stellt sich heraus, dass das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, suchen wir zusammen mit dem Ratsuchenden die Anlagenfehler", erläutert Kafke.

Nur wenn die Voraussetzungen im Gebäude und auf dem Grundstück passen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, bilden Luft-Wärmepumpen eine gute Alternative zu klassischen Heizkesseln. Um sich vor Fehlinvestitionen und Mehrkosten zu schützen, sollten Verbraucher bereits im Vorfeld einen unabhängigen Energieberater um Rat fragen.

"Aber auch bei bereits erfolgter Installation und Inbetriebnahme einer Luft-Wärmepumpe, lohnt sich eine kritische Analyse der Jahresarbeitszahl", erklärt der Experte. Weiter präzisiert er: "Eine gute Luft-Wärmepumpe erreicht eine Jahresarbeitszahl von größer als '3', eine schlechte Anlage dagegen nur eine von kleiner als '2,5'. Wir sehen hier viel Aufklärungsbedarf und freuen uns, wenn möglichst viele dieses Beratungsangebot nutzen." Verbraucherzentrale / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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