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Heizungs-Label müssen ab September 2015 verwendet werden

VdZ zeigt Web-Lösung für Heizungs-Label

11.02.2015, 08:45

Haus mit Luft-Wasser-Wärmepumpe
Neue Wärmepumpen brauchen ab September 2015 Heizungslabel. © Stiebel-Eltron

Die Umset­zung der EU-Richtlinie für Heiz­ge­räte, Warm­was­ser­be­rei­ter und Warm­was­ser­spei­cher, die die Kennzeichnung des Energieverbrauch fordert, wird 2015 eine der gro­ßen Her­aus­for­de­rungen der Hei­zungs­bran­che sein. Insbesondere die Berech­nung der Ener­gie­la­bel für Ver­bund­an­la­gen stellt einen zeit­li­chen Mehr­auf­wand für Hand­werk und Groß­han­del dar.

Der Spit­zen­ver­band der Gebäu­de­tech­nik VdZ erar­bei­tet des­we­gen, mit der Unter­stüt­zung des Bundesverbands Solar­wirt­schaft (BSW) und des Bun­des­ver­bands Wär­me­pumpe (BWP) eine neu­trale Weblö­sung. Auf einer Web­platt­form wer­den rele­vante Daten der Her­stel­ler hin­ter­legt und ein Tool zur Berech­nung des Verbundla­bels zur Ver­fü­gung gestellt. Informationen dazu wird es im Rahmen der ISH 2015 geben. In Zusammen­ar­beit mit dem Bun­des­ver­band Bau­soft­ware (BVBS) ist zudem eine Schnitt­stelle zwi­schen der kaufmän­ni­schen Soft­ware des Hand­wer­kers und dem VdZ-Service geplant.

"Kein Hand­wer­ker muss sich vor dem Label fürch­ten. Die VdZ-Lösung bie­tet die Mög­lich­keit das Verbundan­la­gen­la­bel ohne Mehr­auf­wand zu gene­rie­ren, zum Bei­spiel, wenn die­ser sein Ange­bot mit einer kaufmän­ni­schen Soft­ware­lö­sung erstellt. Hier wird die Mög­lich­keit beste­hen auf Sys­tem­lö­sun­gen eines Her­stel­lers zurück­zu­grei­fen oder die Kom­po­nen­ten der Ver­bund­an­lage frei zu kom­bi­nie­ren", sagt Her­mann W. Bren­ne­cke, Prä­si­dent der VdZ.

Der BDH hat für seine Mitgliedsunternehmen für den internen Gebrauch Excel-Tabellen erstellt, mit denen die Energieeffizienzklassen der einzelnen Verbundanlagen errechnet werden können. Eine Software für Heizungsbauer wird es vom BDH nicht geben. "In dieses Segment wollen wir nicht einsteigen. Dies ist Sache der Softwareunternehmen", sagt Lothar Breidenbach, Geschäftsführer Technik des BDH. Der BDH setzt sich für die Erweiterung der Datenschnittstelle VDI 3805 ein. "Ziel ist es, dass die in den Software-Programmen für die Errechnung der Energieeffizienzklasse der Verbundanlage benötigten energetischen Produktkenndaten nur einmal durch den Hersteller zur Verfügung gestellt werden brauchen. Die Ergänzungsarbeiten zur VDI 3805 werden voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen sein, so dass die VDI 3805 kurzfristig angewendet werden kann", sagte Breidenbach weiter gegenüber EnBauSa.de. pgl

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