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Heizung spielt beim Energiesparen der Menschen kaum eine Rolle

Untersuchung rechnet mit Zulauf für Solarthermie

22.11.2012, 07:30

Mehr als die Häfte der Deutschen plant künftig auf Solarthermie zu setzen. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem zweiten Platz, nur in Italien ist der Anteil derjenigen, die künftig mit der Kraft der Sonne heizen wollen, noch höher. Ebenfalls beliebt als künftige Energiequelle ist die Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser über Wärmepumpen.

Das sind Ergebnisse des ersten Vaillant Wärmebarometers, einer Studie, die der Heiztechnikspezialist in Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführt hat.

Was die Maßnahmen zum Energiesparen betrifft, besteht international Einigkeit: In allen Ländern versuchen die meisten Befragten, den Stand-by-Betrieb von Elektrogeräten zu vermeiden. Auf Platz zwei folgt in Deutschland der Kauf von regionalen Produkten (rund 36 Prozent). Etwa 31 Prozent würden sich hierzulande ein sparsameres Auto zulegen, um den persönlichen Energieverbrauch zu reduzieren.

Nur 17,5 Prozent der Deutschen spielen dagegen mit dem Gedanken, sich zu diesem Zweck eine effizientere Heizung einbauen zu lassen. Nur in den Niederlanden und Österreich ist diese Maßnahme noch unbeliebter.

Dies überrascht, denn grundsätzlich scheinen die Deutschen nicht an moderner Heiztechnik zu zweifeln: In keinem anderen Land ist der Anteil derjenigen, die glauben, dass eine neue Heizungsanlage langfristig Ersparnisse bringt, so hoch wie hierzulande.

Auffällig ist außerdem, dass europaweit angesichts der Technologievielfalt eine große Unsicherheit darüber besteht, welches Heizsystem das richtige ist. So wollen jeweils mehr als die Hälfte der Befragten in Frankreich, Russland und dem Vereinigten Königreich vor dem Kauf einer neuen Heizung die technischen Entwicklungen der nächsten Zeit abwarten. In Italien ist dieser Anteil mit rund 58 Prozent am höchsten. Zwar wohnen in Deutschland am wenigsten Menschen, die bei der Entscheidung für eine neue Heizung derartig zögern, doch auch hierzulande trifft dies noch auf rund 42 Prozent der Befragten zu.

Dabei erfreut sich das Vermeiden von Dauerlüften größter Beliebtheit, rund 62 Prozent der Menschen hierzulande halten dies für besonders wirksam. Ebenfalls weit verbreitet ist es, die Heizung möglichst spät im Jahr anzustellen (58,3 Prozent). Knapp die Hälfte der Deutschen schwört außerdem darauf, die Heizung so zu programmieren, dass sie nachts nicht heizt. Immerhin noch mehr als ein Viertel der Befragten gibt an, bestimmte Räume nicht mehr zu heizen und auf ihre Nutzung zu verzichten, um die Heizkosten im Rahmen zu halten. Quelle: Vaillant / pgl

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