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Mehr Effizienz wirkt wachstumssteigernd

Unternehmen fordern Effizienzziel von 40 Prozent

22.10.2014, 11:30

Brüssel/Berlin. Ende dieser Woche wollen die Staats- und Regierungschefs der EU eine Einigung zum Energie- und Klimapaket für 2030 erzielen. Mit einem Brief an Ratspräsident van Rompuy und den italienischen Ministerpräsidenten und EU-Ratsvorsitzenden Renzi, werben 49 Wirtschaftsverbände und Unternehmen für eine Einigung auf ein verbindliches Energieeffizienzziel von mindestens 40 Prozent. Zu den Unterzeichnern zählen Verbände aus ganz Europa, darunter Ungarn, der Slowakei, Italien, Deutschland, Österreich, Schweden und den Niederlanden sowie namhafte Unternehmen wie 3M, Danfoss, General Electric, Grundfos, Knauf Insulation, Philips, Rockwool, Saint Gobain Isover, Schneider Electric, Siemens und Velux. Auch in Deutschland wird derzeit im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffzienz über das weitere Vorgehen diskutiert.

In dem Brief heißt es: "Ein verbindliches Energieeffizienzziel von mindestens 40 Prozent Endenergie ist ein Schlüsselelement für ein glaubwürdiges Energie- und Klimapaket 2030." Die Unterzeichner appellieren an Renzi und van Rompuy, "warme Worte in Handeln zu verwandeln" und so "Europa auf einen Pfad wirklich nachhaltigen Wachstums, Sicherheit und Wohlstands" zu bringen.

Als weitere Argumente werden von den Unterzeichnern aufgeführt, dass ein 40-Prozent-Energieeffizienzziel 4,5 Prozent zusätzliches BIP-Wachstum bewirkt, eine Verständigung auf ein 30 Prozent-Ziel jedoch nur 1 Prozent jährliches Wachstum. Außerdem sinken die Kosten für den Klimaschutz bei einem 40-Prozent-Ziel um 1 bis 2 Billionen Euro für den Zeitraum 2020 bis 2030. Auch kann die Abhängigkeit der EU von Gasimporten mit jedem Prozentpunkt Effizienzsteigerung um 2,6 Prozent sinken.

Am 23. und 24. Oktober wollen die Staats und Regierungschefs der EU in Brüssel einen Beschluss zum Energie- und Klimapaket für die Zeit bis 2030 fassen. Vorausgegangen sind die Empfehlungen der EU-Kommission, ein Treibhausgasziel von 40 Prozent, ein Ausbauziel für erneuerbare Energien von 27 Prozent sowie ein Energieeffizienzziel in Höhe von 30 Prozent festzulegen. Das EU-Parlament hatte sich zuvor im Frühjahr für ein verbindliches Effizienzziel von 40 Prozent ausgesprochen. Diese Höhe empfehlen ebenso das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung als volkswirtschaftlich sinnvollsten Pfad. Quelle: Deneff / pgl

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