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30 energetisch sanierte Großanlagen werden im Projekt überprüft

TÜV Nord nimmt sanierte Heizungen unter die Lupe

22.01.2016, 08:30

In einem gemeinsamen Projekt mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie (BUE) und dem Ingenieurbüro Ratiocalor will TÜV Nord die Energieeffizienz großer Heizungsanlagen in Stichproben realitätsnäher bewerten und Optimierungspotentiale aufzeigen.

Beim gemeinsamen Projekt werden insgesamt 30 energetisch sanierte Großheizungsanlagen mit einer Leistung über 100 Kilowatt inklusive aller eingebauten Komponenten und Heizkreise sowie deren Zusammenspiel auf das Erreichen der Energieeinsparung überprüft. Im Zentrum des Projekts steht eine Online-Messung der Temperaturen und Volumenströme, um Schwachpunkte der Anlage zu ermitteln und anschließend zu beseitigen. Federführend für die Durchführung der Messungen wird ein Student sein, der die daraus gewonnenen Erkenntnisse in seine spätere Masterarbeit einfließen lässt.

"Von einer unabhängigen energetischen Anlagenbewertung können unterschiedliche Akteure profitieren", erläutert Jörg Heermann, Regionalleiter Hamburg-Süd bei TÜV NORD Systems und Zweitkorrektor der Masterarbeit. "Anlagenerrichter können nachweisen, dass die Heizungsanlage geltenden Effizienzkriterien entspricht, Wohnungseigentümer haben ein Qualitätslabel für ihre Wärmeerzeuger und Mieter können sicher sein, dass ihre Ausgaben für Wärme angemessen sind." Im Gebäudebereich sind Einsparungen bei der Primärenergie unumgänglich. Hier ist das Leistungsvermögen noch lange nicht ausgeschöpft.

"Etliche Heizanlagen laufen trotz guter Qualität der Einzelkomponenten als Anlage bei weitem nicht optimal", sagt Günter Wolter, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Ratiocalor, der die Messtechnik und viel Knowhow in das Projekt einbringt. "Durch eine Verschaltung von mehreren Heizkreisen und mehreren Heizkomponenten, wie Solarthermie mit Gas- oder Ölheizungen, werden die Anlagen und Steuerungen immer komplexer und fehlerbehafteter", bestätigt auch Professor Bernd U. Sankol von der HAW, der die Masterarbeit des Studenten betreuen wird. Alle Projektpartner sind deshalb angetreten, die Verbräuche genau zu ermitteln, Schwachstellen zu schließen und die Energieeffizienz sicherzustellen. Quelle: TÜV Nord / pgl

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