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Kaminöfen und Kessel auf dem ISH-Rundgang

Trendscout Diether: Heizung braucht keine App

18.03.2011, 22:11

ISH-Trendscout Robert Diether war unterwegs bei Kessel-Herstellern.
ISH-Trendscout Robert Diether war unterwegs bei Kessel-Herstellern. Bild: Grund-Ludwig

Zum App-Fieber auf der Fachmesse ISH in Frankfurt hat EnBauSa.de-Trendscout Robert Diether eine klare Meinung: "Ich glaube wirklich nicht, dass die Kunden darauf gewartet haben, ihre Heizung per iPad zu steuern." Für die Ersatzteilbestellung von Handwerkern seien die Programme für Mobilgeräte vielleicht nützlich, für Endkunden aber eher eine Spielerei, meint der Bezirksschornsteinfegermeister aus dem hessischen Wölfersheim.

Aufgefallen ist ihm auf der diesjährigen Messe, dass nun zahlreiche Hersteller damit beginnen, Filter zu bewerben, die eine Einhaltung der Abgaswerte nach der Bundesimmissionsschutzverordnung erlauben. Angeschaut hat Diether sich unter anderem Kaminöfen und Angebote der Kesselhersteller. Gut gefallen hat ihm ein Kessel von Solarfocus, der sowohl Pellets als auch Stückholz verträgt. Genauer unter die Lupe genommen hat Diether auch einen Feinstaub-Meßkoffer. "Die Geräte werden kleiner und komfortabler", sagt Dieter. Der Koffer habe aber derzeit noch keine Zulassung.

Diether stellt auch Energiepässe aus, hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass die hauptsächlich von denjenigen Hausbesitzern beantragt werden, die bereits saniert haben. "Selbst bei der Energiesparaktion in Hessen, als es den Energieausweis umsonst gab, haben sich vor allem Leute interessiert, deren Gebäude gut in Schuß waren", beobachtet er. Er sieht auch, dass Heizsysteme häufig nur in Teilen erneuert werden, um die Abgasnormen einzuhalten, auch wenn aus Gründen der Energieeffizienz eigentlich ein Tausch der kompletten Anlage sinnvoll wäre. "Richtige Museumsstücke aus den 70er Jahren sieht man aber in den Heizungskellern kaum noch", so sein Eindruck aus der Praxis. pgl

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