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Tipps zur Senkung der Heizkosten

Thermostate für Heizungen werden oft falsch benutzt

10.03.2013, 06:15

Sie gehören zur Standardausrüstung jeder Heizung und werden mehrmals täglich bedient: Thermostatventile. Wie die meisten technischen Geräte nutzen sie sich mit der Zeit ab. Dann regeln Heizungsthermostate die Raumtemperatur nur noch ungenau. Das verbraucht Heizenergie und erhöht die Heizkosten. Darauf weist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Meine Heizung kann mehr" hin.

"Ein Austausch ist spätestens fällig, wenn sich die Thermostate nur noch schwer bewegen lassen oder die Heizkörper – unabhängig von der Einstellung des Thermostates – gleichbleibend heiß sind", sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der co2online gemeinnützige GmbH. Der neue ThermostatCheck hilft Verbrauchern und zeigt, ob die eigenen Thermostate noch dem Stand der Technik entsprechen. Er informiert zusätzlich, welcher Thermostattyp für die jeweilige Heizung geeignet ist und wie viel Heizkosten durch einen Austausch gespart werden können.

Viele Verbraucher wissen nicht, wie das Heizungsthermostat richtig und energiesparend bedient wird. Es ist beispielsweise eine verbreitete Annahme, dass der Raum schneller warm wird, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe steht. Tatsächlich wird die Wärmezufuhr zum Heizkörper über einen Temperaturfühler gesteuert, der abhängig von der Raumtemperatur das Ventil für das Heizwasser öffnet oder schließt. "Ein Heizungsthermostat ist kein Wasserhahn. Wird das Thermostat voll aufgedreht, heizt man nicht schneller, sondern nur länger – bis die höhere Temperatur erreicht ist", erklärt Loitz.

Die Basis für sparsames und effizientes Heizen ist ein hydraulischer Abgleich. Dabei werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage – vom Heizkessel über die Heizungspumpe bis zu den Thermostatventilen – richtig aufeinander eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Voraussetzung hierfür sind voreinstellbare Thermostatventile. Mit diesen kann der Heizungsinstallateur den Durchfluss des warmen Wassers zum Heizkörper begrenzen und an den tatsächlichen Bedarf des Raumes anpassen.

Programmierbare Thermostate haben einen weiteren Vorteil: Sie regeln die Raumtemperatur nach der Uhrzeit. So ist das Bad morgens zum Duschen warm, kühlt aber tagsüber – wenn es nicht gebraucht wird – auf sparsame 18 Grad ab. Diese Thermostate kosten zwischen 20 und 50 Euro und sparen etwa zehn Prozent Heizkosten. Quelle: Meine Heizung kann mehr / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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