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Trendscout Peter Tschakert berichtet von seinem Messerundgang

Speicher, Pellet-Ofen und BHKW auf der Liste

16.03.2011, 09:20

Porträt Peter Tschakert
Peter Tschakert war als Trendscout für EnBauSa.de unterwegs. Bild: Grund-Ludwig

40 ISH-Trendscouts sind für das Online-Magazin EnBauSa.de auf der ISH 2011 unterwegs, schauen sich spannende Produkte an und berichten, was sie gesehen haben. Einige der Trendscouts kommen in den nächsten Tagen zu Wort. Der erste ist Peter Tschakert, bis vor kurzem Referent für Wohngebäude im Energiereferat der Stadt Frankfurt und seit 25 Jahren Energieberater.

Peter Tschakert hat aufgehört zu zählen, wie oft er bereits auf der ISH gewesen ist, "mindestens 14 Mal, eher mehr", meint er. Kein Wunder, denn bis vor kurzem hatte er von seinem Arbeitsplatz im Energiereferat fast Sichtkonktakt zum Gelände der Frankfurter Messe. Einen halben Tag war er für EnBauSa.de unterwegs, insbesondere die Exponate in Halle 9 hat er sich angeschaut.

Gut gefallen hat ihm ein Wärmespeicher als Erdspeicher, den Rikutec zeigt. "Der ist gut geeignet für neue Gebäude, die in der Regel ohne große Keller gebaut werden", sagt Tschakert. Auch den Preis findet er mit 2.000 Euro für einen 600-Liter-Speicher samt Warmwasser-Bereitstellung in Ordnung. Aufgefallen ist Tschakert auch der schwedische Hersteller Värmebaronen mit "einem Pelletkessel mit dem Charme eines alten Volvo." Das Produkt mache einen soliden Eindruck, nicht besonders knifflig, habe alle Anschlüsse oben und könne damit in jede Ecke geschoben werden. Mit 4.500 Euro sei auch der Preis okay, meint Tschakert. Insgesamt ist ihm aufgefallen, dass auf dieser ISH Hersteller aus Korea stärker im Segment der Brennwertkessel aktiv sind. "Die würden gerne einen Fuß hier in den Markt bekommen", ist sein Eindruck.

Angeschaut hat sich Tschakert auch das Mini-Blockheizkraftwerk mit Stirling-Technologie von Whispergen. 30.000 Geräte wollen die Neuseeländer mit ihrem spanischen Partner Mondragon in Europa dieses Jahr produzieren, bei starker Nachfrage kann die Produktionskapazität verdoppelt werden. "Die Geräte sind gut geeignet für einen Wärmebedarf von 40.000 Kilowattstunden, das entspricht in etwa dem Verbrauch eines sanierten 6-Familien-Hauses", erklärt Tschakert.

Angesichts der drohenden atomaren Katastrophe in Japan wünscht sich Tschakert ein Umdenken in Deutschland: "Wir haben das Geld, das Wissen und das Bewußtsein, das Steuer herumzureißen", so sein Appell. Das könne dazu führen, dass sogar die Lebensqualität steige.

Von unserer Redakteurin Pia Grund-Ludwig

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