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Kurzduschen und Sparduschkopf senken den Verbrauch deutlich

Ratgeber errechnet Sparpotenzial bei Heißwasser

27.05.2013, 05:30

Wenn die Deutschen ans Energiesparen denken, denken sie meist an ihre Heizung, Lampen oder Standby-Verbrauch. Dabei ist Warmwasser in einem durchschnittlichen Haushalt der zweitgrößte Energiefresser – mit einem etwa zwölf Mal höheren Verbrauch als beispielsweise die Beleuchtung. Ein interaktiver WasserCheck, den co2online im Rahmen der Kampagne "Klima sucht Schutz" entwickelt hat, zeigt Verbrauchern, wie groß ihr individuelles Sparpotenzial beim Warmwasserverbrauch ist.

In einem durchschnittlichen Singlehaushalt beispielsweise kann durch den simplen Einsatz von Durchflussbegrenzern und eines Sparduschkopfs der Energieeinsatz für Warmwasser um rund 25 Prozent verringert werden. Das spart jedes Jahr mehr als sechzig Euro Energiekosten. Wird in einem durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt regelmäßig nur eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger geduscht, sorgt das für eine jährliche Ersparnis von etwa einhundert Euro.

Wie bei der Warmwasserbereitung am besten Energie und Wasser gespart werden können, zeigt das aktuelle Themenspezial. Mit dem Energiespar-Ratgeber können Haushalte ihren Verbrauch mit dem von Durchschnittshaushalten vergleichen und erhalten Hinweise zu ihren Einsparmöglichkeiten. Zudem zeigt der WasserCheck passende Fachleute in der Nähe an.

Das Themenspezial informiert über die zentrale und dezentrale Warmwasserbereitung und enthält einen Überblick über verschiedene Arten von Durchlauferhitzern. Zum Thema Legionellen gibt ein Experte des Umweltbundesamtes im Interview umfassend Auskunft.

Konkrete Wasserspar-Tipps hat das Team ebenfalls zusammengestellt. Es rät Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer zu nutzen. Sie optimieren den Wasserstrahl und senken so den Verbrauch ohne Komfortverlust. Auch solle man die Zirkulationspumpe abschalten. Sie sorgt dafür, dass sofort warmes Wasser aus dem Hahn kommt. Schaltet man diese ab, kann ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt in einem Einfamilienhaus pro Jahr rund 160 Euro sparen. Alternativ kann die Schaltung der Zirkulationspumpe mit einer Zeitschaltuhr an den individuellen Tagesablauf angepasst werden.

Auch Kurzduschen hilft: Wer nur eine Minute kürzer duscht, beim Händewaschen zwischendurch den Wasserhahn schließt und beim Zähneputzen einen Becher nutzt, kann eine Menge Wasser und damit Geld sparen. Nicht zuletzt solle man Dichtungen und Dämmung der Leitungen prüfen.
Quelle: Klima sucht Schutz /
pgl

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