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Deutsches Pellet-Institut eröffnet Online-Shop

Pelletlager sollen sicherer werden

18.08.2011, 00:03

Brennende Pellets Quelle: depi.de

In Pelletlager, die an eine Außenwand grenzen, sollten belüftete Deckel auf die Kupplungsstützen eingebaut werden. Das empfiehlt der TÜV Rheinland. Damit diese belüfteten Deckel schnell Verbreitung finden, werden sie - außer von Heizungsherstellern - ab sofort auch vom Deutschen Pelletinstitut vertrieben. Pelletlagerräume sind normalerweise nicht zum Betreten und zum Aufenthalt gedacht. Durch Fehlfunktionen von Heizungen, aber auch durch natürliche Emissionsvorgängevon Holzpellets kann es vor allem in selbstgebauten Lagern zu unangenehmen Gerüchen oder sogar zu einer gesundheitsschädlichen Gasentwicklung kommen.

Auch wenn normalerweise keine gesundheitliche Gefahr besteht, kann dies nie ausgeschlossen werden. In Lagerräumen mit Pelletmengen bis zu 10 Tonnen ist das Risiko mit einfachen Maßnahmen zu entschärfen. Vor dem Betreten sollte der Lagerraum für 15 Minuten gelüftet werden. Als neue Sicherheitsmaßnahme schlägt der TÜV zudem vor, belüftete Deckel auf die Füll- und Absaugstutzen im Außenbereich des Hauses anzubringen. Die Deckel erzeugen durch ihre Luftdurchlässigkeit Druckunterschiede. Hierdurch kommt es im Lager zu einem natürlichen Luftaustausch, der sowohl Geruchsbelästigung als auch Gaskonzentrationen unterbindet.

Die Konstruktion des Deckels verhindert sowohl Wassereintritt und Eisbildung als auch das unerwünschte Eindringen von Tieren (Mäuse, Insekten). Damit wird eine umfassende Verbreitung der Deckel an viele Verbraucher gewährleistet. Die Sicherheitsratschläge für Pelletlagerräume basieren auf den Ergebnissen eines umfassenden Forschungsprojektes des DEPV, das im Verbund mit der Georg-August-Universität Göttingen bearbeitet wird.  Im Laufe dieses Jahres wird ergänzend dazu eine Richtline des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) erstellt, in der weitergehende Vorschriften für größere Pelletlager (> 10 t) beschrieben werden.
Quelle: dpi / pjd

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