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Testmodelle kosten um die 23.000 Euro

Ökofen startet Feldtest von Pellet-Mikro-KWK

25.04.2013, 07:00

Bereits seit 2010 arbeitet Ökofen an der Entwicklung einer Strom produzierenden Pelletheizung. Nun ging in Österreich das erste mit Pellets betriebene Mikro-KWK ans Netz. Das System produziert Wärme mit 14 Kilowatt thermischer Leistung und Strom mit 1 Kilowatt elektrischer Leistung. Beim ersten Feldtestkunden ersetzt es eine Kombination aus Hackschnitzelheizung und Fotovoltaikanlage, um Wärme und Strom zu erzeugen. Der Vorteil gegenüber dieser Kombination besteht darin, dass Stromerzeugung und tatsächlicher Bedarf besser zusammenpassen.

Im Rahmen eines Langzeittests will Ökofen weitere 40 Test-Anlagen installieren, bevor die Serienproduktion des Ökofen Pellematic Smart e getauften Systems anläuft. Wann das sein wird könne man jetzt noch nicht absehen, so Ökofen-Managerin Beate Schmidt im Gespräch mit EnBauSa.de. "Wir brauchen jetzt erst einmal Laufzeit, um Erfahrungen zu sammeln. Eventuell sind dann noch technische Änderungen nötig." Preislich liegen die Testgeräte bei rund 23.000 Euro. Durch die Serienproduktion dürfte der Preis sinken.

Das Pellet-Mikro-KWK arbeitet mit einem Stirlingmotor aus dem Hause Microgen. Eine der technischen Herausforderungen bei der Entwicklung bestand darin, für den Erhitzerkopf des serienreifen Motors eine vollautomatische Reinigungseinrichtung zu entwickeln, um den Motor in die Pelletheizung integrieren zu können.

Neben dem Feldtest des Mikro-KWK-Gerätes wartet Ökofen mit weiteren Neuigkeiten auf. So baut der Spezialist für Pelletheizungen neuerdings in alle Kessel serienmäßig einen Flammraumfühler ein. Der intelligente Sensor befindet sich direkt in der Brennkammer und stellt automatisch den Heizwert der verwendeten Holzpellets fest. Auf Basis dieser Werte werden dann Einschubmenge der Pellets und Flammraumtemperatur geregelt. Ältere Modellreihen ab CMP 1.4 / Baujahr 2005 können nachgerüstet werden.

Mit der Entwicklung des intelligenten Flammraumfühlers reagiert Ökofen auf unterschiedliche Pelletqualitäten. Beispielsweise weisen Holzpellets, die durch Nachveredelung und Staubbindungsmaßnahmen mit biologischen Ölen behandelt wurden, gegenüber unbehandelten Pellets ein verändertes Fließverhalten sowie ein höheres Schüttgewicht und somit einen höheren Heizwert auf. Um weiterhin eine Verbrennung mit maximaler Effizienz bei minimalen Emissionen zu erzielen, muss hierfür sowohl die Luftzufuhr in der Brennkammer als auch die Pelletzufuhr neu eingestellt werden.

Quelle: Ökofen / sth

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