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Deutliches Plus bei Förderanträgen gegenüber dem Vorjahr

Nachfrage nach Erneuerbaren bleibt hoch

01.08.2016, 08:30

Pellet-Heizung von Solarfocus
Pellet-Heizungen haben die Nase vorn bei Förderanträgen. © P. Grund-Ludwig

Die Anträge auf die Förderung von erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen beim Einbau neuer Heizungen war in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres deutlich höher im Vorjahr. Sie blieben auch im zweiten Quartal hoch und pendelten sich in etwa auf Vorjahresniveau ein. Insgesamt gab es gut 27 Prozent mehr Anträge als im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Das belegen Zahlen des BAFA, die EnBauSa.de vorliegen.

Im April 2015 hatten sich die Förderbedingungen verbessert, deshalb war für die ersten drei Monate 2016 ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu erwarten. Doch auch in den Folgemonaten bleibt die Zahl der Anträge auf einem hohen Niveau. Im April lag sie ein Drittel über dem Vorjahr, im Mai und Juni leicht über beziehungsweise leicht unter den Vorjahreswerten. Im ersten Halbjahr 2015 gingen insgesamt 24.734 Anträge ein, in diesem Jahr waren es 31.490.

Vor allem Wärmepumpen legen zu

Spannend ist unter anderem die Verteilung nach Technologien. Erwartungsgemäß konnten vor allem Wärmepumpen zulegen. In diesem Segment hat sich die Zahl der Anträge mit einem Zuwachs von 88 Prozent auf 10402 Anträge im ersten Halbjahr 2016 fast verdoppelt. Eine Rolle spielt sicher auch der zu Anfang des Jahres veränderte Primärenergiefaktor, der den Strommix berücksichtigt. Durch dessen Anpassung ist es einfacher, mit Wärmepumpen die EnEV 2014 zu erfüllen.

 

Doch es kommen bei der Förderung auch Technologien wie die Erdwärmenutzung stärker zum Zuge, die hohe Anfangsinvestitionen erfordern. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres sind nach Angaben des Bundesverbands 2480 Geothermieanlagen mit einem Investitionskostenzuschuss gefördert worden, von Januar bis Mai 2015 waren es 570.

Aber auch die anderen Heizungen auf Basis Erneuerbarer konnten profitieren. Solarthermie legte um 984 Anträge auf nunmehr 10.393 zu. Das bedeutet ein Plus von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei Biomasseheizungen legte die Zahl der Anträge um 9,1 Prozent auf nunmehr 10.695 Anträge zu. Das sind 889 mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Damit liegen die drei förderfähigen Technologien Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen gleichauf mit einem nur noch leichten Vorsprung für die Biomasse. Im Vorjahr war der Anteil der Wärmepumpen deutlich geringer. von Pia Grund-Ludwig

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