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Hohe Akzeptanz führt bereits jetzt zu Wartezeiten bei der Auszahlung

Nachfrage nach dem Marktanreizprogramm ist enorm

03.10.2009, 05:36

Das Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) wird gut nachgefragt. In den vergangenen 12 Monaten bewegte sich die Nachfrage nach Förderungen für Heizsysteme mit erneuerbaren Energien nach Angaben des BMU auf Rekordhöhe: Es wurden 290.000 Anträge gestellt, das sind 60 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum zuvor.  Mit der Fördersumme von 400 Millionen Euro werde ein Investitionsvolumen von mehr als 3 Milliarden Euro ausgelöst, so das BMU. 

Das Marktanreizprogramm soll den Umstieg auf Erneuerbare Energien bei der Wärmeerzeugung fördern. Dafür stehen von 2009 bis 2012 laut Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEG) bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Eine Bafa-Förderampel zeigt, ob noch Geld zur Verfügung steht. Derzeit sind noch 20 Prozent der Fördermittel zu haben. Die hohe Nachfrage führe derzeit zu Warteschlangen, bis die Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgezahlt werden könne, so das BMU. 

Zunehmendes Interesse an der Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien sieht das Ministerium auch bei gewerblichen oder kommunalen Investoren. Auf diese Gruppe ist das KfW-Programm Erneuerbare Energien, Programmteil Premium zugeschnitten. Besonders nachgefragt sei die Förderung für Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. In diesem Jahr wurden bereits 800 Wärmenetze mit zinsgünstigen Darlehen in Höhe von 115 Millionen Euro gefördert. Aber auch für die Förderung für Tiefengeothermie-Anlagen, Biomasseheizwerke, große Wärmespeicher, Anlagen zur Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität und Biogasnetze gibt es eine große Nachfrage. Das beantragte Kreditvolumen im Zeitraum Januar bis August 2009 beträgt rund 200 Millionen Euro und liegt damit weit über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. pgl

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