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Rechen-Tool erlaubt den Vergleich mit anderen Mietern

Mieter zahlen zu viel Betriebsstrom für ihre Heizung

28.07.2010, 06:02

560 Millionen Euro zahlen deutsche Mieter jährlich an ihre Vermieter für den Betriebsstrom der Heizanlage. Es könnten 100 Millionen Euro weniger sein wenn die Vermieter die Anlagen auf den neuesten Stand der Technik bringen würden. Vor allem alte Heizungspumpen und Anlagen ohne hydraulischen Abgleich schlucken mehr Strom als notwendig. Darauf verweist co2online.

Mit einem Heizgutachten, das bei co2online kostenlos bestellt werden kann, können Mieter ihre Heizkostenabrechnung und die darin enthaltenen Heiznebenkosten analysieren lassen. So werden versteckte Überzahlungen bei den Ausgaben für Betriebsstrom, den Kosten für das Ablesen und Warten der Heizung sowie den Brennstoffkosten entlarvt. Der Betriebsstromspiegel zeigt, ob Kosten zu hoch sind. Vermieter und Hausverwaltungen seien kaum motiviert, die Kosten für den Betriebsstrom zu senken, weil sie die Ausgaben ohnehin mit der Heizkostenabrechnung an die Mieter weiterreichten, beklagt Johannes Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online.

Der unnötig verbrauchte Strom entspreche etwa dem Stromverbrauch einer Stadt wie Augsburg. Mit dem Betriebsstromspiegel 2010 ist eine schnelle Einordnung der eigenen Betriebsstromkosten möglich. Mieter teilen die Betriebsstromkosten, die auf der Heizkostenabrechnung unter dem Punkt Heiznebenkosten stehen, durch die beheizte Wohnfläche des gesamten Gebäudes und multiplizieren den Wert mit 100. Ergebnis sind die Betriebsstromkosten des Gebäudes in Cent pro Quadratmeter. Dieser Wert muss nur noch mit den Tabellen des Betriebsstromspiegels verglichen werden. So lässt sich leicht erkennen, ob die eigenen Betriebsstromkosten niedrig, mittel, erhöht oder zu hoch sind. pgl

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