Landesmittel können MAP-Sperre teilweise abfedern
Die Förderung erfolgt als Zuschuss und beträgt für neu errichtete Energiegewinn- oder Passivhäuser zwischen 2.500 EUR und 25.000 Euro, für bestehende Niederenergiehäuser bis zu 40.000 Euro. Für den Einsatz besonders innovativer Konzepte gibt es zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Die maximale Förderung einschließlich der Grundförderung beträgt 50.000 Euro pro Objekt.
Ingesamt 10 Millionen Euro stehen im Land für die Jahre 2007 bis 2011 zur Verfügung, ein Drittel des Geldes sei noch da, heißt es bei der Effizienzoffensive Rheinland-Pfalz, die für die Prüfung und Vergabe verantwortlich ist. Das Förderprogramm kann gemeinsam mit bestehenden Förderprogrammen des Bundes und des Landes in Anspruch genommen werden.
Thüringen vergibt Öko-Darlehen
Im Saarland gab es Mittel für die Installation von Fotovoltaik und den Austausch von Heizkesseln, diese sind jedoch ausgeschöpft. Sachsen fördert Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien, über Sondermittel zur Sanierung von Gebäuden in Richtung Energieeffizienz war jedoch nichts zu erfahren.
In Thüringen gibt es die Möglichkeit, über die Aufbaubank Ökoplus-Darlehen zu beantragen. Auch diese Programme werden ergänzend zu KfW-Mitteln angeboten. Mitfinanziert werden Wärmeschutzmaßnahmen zur Dämmung, der Einbau neuer Fenster, der Austausch von Verglasung oder Haustüren sowie der Austausch von Heizungen in Richtung Erneuerbare Energien. Gefördert wird einkommensabhängig bis zu einem Darlehensvolumen von 50.000 Euro. pgl
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