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Optimierung der Heizung gehört im Sommer auf die Agenda

KfW-Programme machen Heizungstausch attraktiv

23.07.2013, 06:00

Fachhandwerker
Ein Heizungs-Check im Sommer kann die Heizkosten im nächsten Winter deutlich reduzieren. © VdZ

Das Beratungsportal Co2online plädiert dafür, die warmen Tage zu nutzen, um die Heizung zu optimieren und damit die Heizkosten im nächsten Winter zu reduzieren.

Tanja Loitz, Geschäftsführerin von Co2online rät dazu, auf jeden Fall einen hydraulischen Abgleich machen zu lassen: "Erstens spart der hydraulische Abgleich Heizkosten, zweitens ist er Voraussetzung für eine staatliche Förderung und drittens sorgt er dafür, dass das Einsparpotenzial der Brennwerttechnik voll ausgeschöpft wird", so Loitz.

Eigentümer, die ihren alten Heizkessel durch einen Brennwertkessel ersetzen, profitieren im Rahmen des KfW-Programms 430 (Energieeffizient Sanieren) von den Fördertöpfen der KfW-Förderbank. Dies ist aber nur möglich, wenn ein hydraulischer Abgleich nachgewiesen wird. Ab einer Gesamtinvestitionssumme von 3.000 Euro gewährt die Bank dann einen Zuschuss von zehn Prozent. Kostet der neue Heizkessel inklusive eines hydraulischen Abgleichs 10.000 Euro, gibt der Staat 1.000 Euro dazu – und die Kosten für den hydraulischen Abgleich sind wieder drin.

2,5 Millionen der etwa 3,7 Millionen Brennwertheizungen in Deutschland bleiben in der Praxis unter ihren Möglichkeiten, so das Beratungsportal. Die erhoffte Einsparung an Heizkosten werde oft nicht erreicht. Die Erklärung: Der energiesparende Brennwerteffekt ist abhängig von der Temperatur des Wassers, das von den Heizkörpern zurück in den Kessel fließt. Nur wenn dieses Wasser kühl genug ist, kann es die heißen Abgase im Kessel abkühlen und den Brennwerteffekt unterstützen. Deshalb profitieren Hauseigentümer mit Brennwertkessel besonders vom hydraulischen Abgleich. Denn nur in einer hydraulisch abgeglichenen Heizungsanlage strömt das Heizungswasser langsam genug durch die Rohre und kann sich entsprechend abkühlen.

Für diese Maßnahme werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage – vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen – richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Dabei reguliert ein Fachmann für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Das reduziert den Energieverbrauch. Ein hydraulischer Abgleich kostet – je nach Zustand der Heizung – zwischen 400 und 1.000 Euro und spart im Einfamilienhaus jährlich Heizkosten von 110 Euro. Quelle: Co2online / pgl

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Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 1 von 1.

Ulrich Engelke - 13.08.2013, 17:09

Wenn Thermostatventile Verwendung finden, macht der vielgepriesene hydraulische Abgleich wenig Sinn, da der Durchfluß, bzw. eigentlich die Raumtemperatur, ohnehin geregelt wird. Ob zu hohe Vorlauftemperatur oder eher zu niedrige, ob hoher Pumpendruck oder ..., am Ende läuft (im stationärem Zustand) in etwa je die gleiche Rücklauftemparatur aus dem Hezkörper und der "Brennwertgewinn" ist der gleiche. Dass aber ein bekannter Hersteller die Pumpenleistung mit fallender Außentemperatur steigert - ist absoluter Blödsinn. Gottseidank kann man das durch das Einstellen gleicher temperaturabhängiger Min-/Maxwerte kompensieren und gleich auf je 25% festlegen. Bloß welcher Handwerker macht das? Mir fiel anfangs nur das starke Rauschen auf - wenn es kalt wurde. Ganz absurd war in den Standardwerten die automatische Abschaltung der Heizung bei 36°C(!) Außentemperatur. Mann, war das fies!

 

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