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90 Prozent der Heizungen sind nicht optimal eingestellt

Kampagne zum hydraulischen Abgleich gestartet

01.03.2012, 08:10

Mit einer preiswerten Heizungsoptimierung, dem so genannten "hydraulischen Abgleich", könnten die Heizkosten im Einfamilienhaus durchschnittlich um 110 Euro jährlich gesenkt werden. Dennoch fehlt der hydraulische Abgleich bei rund 90 Prozent der Heizungsanlagen, hat die gemeinnützige co2online GmbH in Untersuchungen herausgefunden. Die Kampagne "Meine Heizung kann mehr", an der sich auch EnBauSa.de beteiligt, soll das ändern. Auf www.meine-heizung.de informiert sie ausführlich über den hydraulischen Abgleich und begleitet Verbraucher auf dem Weg zu weiteren Modernisierungsmaßnahmen.

Würde der hydraulische Abgleich flächendeckend in Deutschland umgesetzt, ließen sich jährlich 1,6 Milliarden Euro Energiekosten einsparen und 5,6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Die richtige Einstellung des Heizsystems durch einen hydraulischen Abgleich löst das Problem der ungleichmäßigen Wärmeverteilung im Haus. Dazu ermittelt der Heizungsfachmann zunächst die Heizlast für jeden Raum. Dabei spielen die Dämmung der Außenwände und des Daches sowie die Heizkörperleistung eine wichtige Rolle.

Das Ergebnis sind Werte, die an den Thermostatventilen jedes Heizkörpers vom Monteur voreingestellt werden. So wird sichergestellt, dass in der Heizungsanlage stets die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist - und sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich liegen für ein Einfamilienhaus inklusive Einbau von voreinstellbaren Thermostatventilen zwischen 600 und 900 Euro.

Zum Vergleich: Für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 125 Quadratmetern sind die Heizkosten von 2006 bis 2010 im Schnitt um 16 Prozent oder 238 Euro gestiegen. Hätte der Hauseigentümer 2006 einen hydraulischen Abgleich machen lassen, wären diese Mehrausgaben nicht ins Gewicht gefallen. Er hätte im selben Zeitraum so Heizkosten in Höhe von 520 Euro sparen können. Mit dem Online-Ratgeber WärmeCheck können Hauseigentümer schnell und individuell auf meine-heizung.de herausfinden, wann sich ein hydraulischer Abgleich für ihr Haus lohnt.

Die bundesweite Kampagne "Meine Heizung kann mehr" wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von Verbänden, Wirtschaft und Fachmedien unterstützt. Verbraucher werden über persönliche Effizienzpotenziale informiert und motiviert, selbst aktiv zu werden. Wissenschaftlicher Partner ist die Ostfalia Hochschule.

Quelle: co2online GmbH / sth

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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