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Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 10 von 57.

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Michael Bräuninger - 03.03.2015, 17:36

In dem obigen Artikel wird kritisiert, dass wir in der HWWI-Studie zu den ökonomischen Potenzialen der Vernetzung von Strom- und Wärmemarkt bestimmte Kosten nicht berücksichtigt haben. Dazu möchte ich feststellen, dass in der Studie auf alle Kostenbestandteile hingewiesen wurde und dass es gute Gründe gab, die jeweiligen Kosten nicht zu berücksichtigen:
Bezüglich der Kosten der Präqualifikation auf dem Regelenergiemarkt stellen wir in der Studie fest, dass hier Änderungen des derzeitigen Verfahrens notwendig sind. Denkbar wäre zum Beispiel eine standardisierte Typ-Präqualifikation für bestimmte Speicher-Elektroheizer-Kombinationen vom Hersteller dieser Komponenten.
Tatsächlich sind für Power-to-Heat-Hybridheizungen intelligente Zähler notwendig, deren Kosten nicht berücksichtigt wurden. Allerdings erscheint es uns im Zusammenhang mit der Energiewende unabdingbar, dass der Stromverbrauch im Haushalt intelligenter gestaltet wird. Dazu sind variable Strompreise und intelligente Zähler notwendig. Die Power-to-Heat Hybridheizungen sind somit ein Bestandteil eines ohnehin stattfindenden Technologiewechsels.
In dem Artikel wird auch angemerkt, dass wir keine Passivhäuser berücksichtigt hätten. Das ist so nicht richtig. Wir sind nur davon ausgegangen, dass diejenigen, die ein Passivhaus bauen keinen Anreiz haben, eine Power-to-Heat-Hybridheizung einzubauen. Wir haben unterstellt, dass in 20 % der Bestandsgebäude, die eine neue Öl- oder Gasheizung installieren (und im Regelfall keine Passivhäuser sind), zusätzlich ein elektrischer Heizstab und ein größerer Pufferspeicher eingebaut werden.
Tatsächlich haben wir die Kosteneinsparungen nicht diskontiert. Die vielen verschiedenen Szenarien zeigen eine erhebliche Variation in den Amortisationszeiten. Die zusätzliche Diskontierung hätte die Amortisationszeiten um wenige Monate verändert. Angesicht der insgesamt großen Variation über die Parameter erschien uns dies vernachlässigbar. In jedem Fall gilt aber: Die Amortisationszeiten von Power-to-Heat-Hybridheizungen liegen deutlich unter denen, die sich für manch andere energetische Maßnahmen im Gebäudebereich ergeben.
Zu den genannten möglichen Brennstoffeinsparungen ist zu ergänzen, dass sich die im Artikel genannten verbleibenden 40% Wärme aus Heizöl oder Erdgas auf das Jahr 2032 in einem Szenario mit reduzierten Umlagen und Entgelten für Power-to-Heat-Strom und gleichzeitig steigenden Brennstoffpreisen beziehen. 2020 wären hier Einsparungen von auch schon beachtlichen 18 % möglich.

spiegel wohnbauforschung - 24.02.2015, 12:05

Mein Kommentar als Wohnkosten orientierter Bauplaner: Statt Hochtechnologie-Grossforschung für Grossinvestoren (Gastechnologie, Wärmepumpen, Stromspeicher) regionale EVU und Stromnetz geführte, solare Wärmespeicher (P2H) in Energie effizienten Gebäuden (KfW-Haus) ohne Abgase und natürlich mit Lüftungswärme-Rückgewinnung! dsp

Andy - 17.02.2015, 20:51

Sehr spannender Artikel.
Wenn man die Studie genauer liest kommt es mir etwas seltsam vor dass es schon 2015 Brennstoffzellen wirtschaftlich für ein Mehrfamilienhaus zu kaufen gibt welches sogar ohne Subventionen auskommt.
Gruß
Andy

spiegel wohnbauforschung - 17.02.2015, 11:24

Seit fast 15 Jahren beheize ich ein Mehrfamilien-Passivhaus mit 11 Sozialwohnungen (MF PH AC)"stromrebellisch"(EWS)und 16m²Kollektor - zur allgemeinen Zufriedenheit: geringe Heiz- und Warmwasserkosten, Komfortlüftung (WRG) und Finanzierung (Bauherr und Wohnungsamt). Warum interessiert sich keiner für dieses Modell? MfG - dietmar spiegel - 40 Jahre Wohnbauforschung

Peter Küppers - 04.02.2015, 10:03

Das ehrenwerte Handwerk hat mir eine Gastherme mit Sterlingmotor installiert, die Anlage liefert seit zwei Jahren nur Wärme aber keinen Strom, da der Handwerksmeister nicht in der Lage ist die nötigen Beantragungen durchzuführen. Er beruft sich auf den Angebotstext, Elektroarbeiten sind nicht Bestandteil dieses Angebots. Nun hat er auch noch die Systemtrennung bzw die Spülung der 30 Jahre alten Fußbodenheizung vergessen und die Anlage ist nun verschlammt. Einen hydraulischen Abgleich konnte er bis heute nicht liefern.
Also ehrenwertes Handwerk und Meisterbetrieb darauf kann ich pfeifen.
Hätte ich mir doch besser nicht beraten lassen und bei Thermondo eine einfache Gasheizung einbauen lassen.
Da hätte ich 15000 Euro gespart und einen menge Nerven.
MFG
Peter

Schrödingers Katze - 16.12.2014, 18:36

...bin ich ganz anderer Meinung. Statt bei Neubauten die letzten o,17% herauszukitzeln, was für die CO2-Bilanz ohnehin marginal ist - in D ist der Dämmstandard von Neubauten im europäischen Vergleich gut - geht man in BaWü endlich mal die Altbestände an. Irgendjemand muß ja anfangen, und wenn alles bei der Energiewende auf das Tempo der Bundesregierung beziehen würden, würden wir wohl immernoch mit Braunkohle heizen.....

Miccoli - 11.11.2014, 11:19

...anstatt mit dem Unsinn einfach mal aufzuhören. Was soll das, warum müssen wieder die Länder Ihren eigenen Weg gehen?! Da wollen wir einerseits mit Europa alles näher zusammen bringen, und dann macht man innerhalb Deutschlands schon Unterscheide. Das ist lächerlich und von vorvorgestern!

Wilhelm Ott - 07.10.2014, 20:33

Ich möchte Laminat - 0,089m² xK/W - auf der Wasser-Fussbodenheizung verlegen. Nun habe ich 2 verschiedene Trittschalldämmungen im Angebot. Die eine hat einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,01 und ist sehr teuer, die andere hat den Wert 0,045 und ist sehr günstig.
Was macht es für einen Unterschied hinsichtlich der Heizenergiekosten auf´s Jahr gesehen um die gleiche Raumwärme zu erhalten?
Wiviel länger braucht die Heizung um auf gleiche Raumtemperatur zu kommen?

Anmerkung der Redaktion: Sehr geehrter Herr Ott, bei uns erhalten Sie Fachinformationen, aber keine kostenlosen Berechnungen im Einzelfall. Da müssten Sie einen Fachmann vor Ort zu Rate ziehen.

Ralf - 25.09.2014, 12:38

Im Moment steht ja in der Diskussion ob die Heizkostenkomponente wieder eingführt wird. Konnte hier lesen: http://dein-wohngeldrechner.de/wohngeld/ das sich auch der Höchtbetrag erhöhen kann, dies würde ich begrüßen, denn die Mieten werden eher teurer als günstiger und eine Gehaltserhöhung bekommt man auch nicht regelmäßig.
Abwarten was am Ende dann wirklich bei der Diskussion bei rum kommt.

heizerhermann - 30.08.2014, 09:13

Hallo Herr Millmann, entgegen Ihrer Einschätzung erscheint mir die dezentrale Lösung sogar sehr zukunftsfähig, vor allem im Hinblick auf die entfallenden Nebenkosten und geringeren Leitungsverluste. Wenn die Mini-WP tatsächlich eine JAZ von ca.4.0 erreichen, werden sowohl der Endenergiebedarf als auch der Primärenegiebedarf minimal. Eine Strahlungsheizung bei normalen Raumhöhen halte ich in Verbindung mit Wärmepumpe nicht für zweckmäßig, es sei denn, man beabsichtigt intermittierend zu heizen.
Wo sollen denn die 35% weitere Einsparungen bei gleichem Komfort herkommen? -die sind allenfalls bei einer hohen Halle durch Änderung des vertikalen Temperaturprofils möglich! Was soll das Stromsparmodul noch bringen?
Bitte keine Produktvertreter-Werbespüche ohne rechnerischen Nachweis!

heizerhermann

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