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Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 10 von 74.

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LiA - 12.04.2016, 12:25

der artikel ist eine unsäglich dreiste verdrehung von tatsachen und annahmen im ausschließlich kommerziellen interesse der bauwirtschaft. bezieht man die bauherren- und gesellschaftsanforderungen wie gesamtwirtschaftlichkeit und nachhaltigkeitsbilanz mit ein, ergibt sich das genau gegenteilige resultat !

auch um diese art verunsicherungsspuk zu beenden wird es höchste zeit, daß politik und wirtschaft die ökologische steuerreform, das verursacherprinzip als den effektivsten weg zu wirklicher nachhaltigkeit erkennen und konsequent umsetzen.

Dietmar Spiegel Wohnbaufo - 09.03.2016, 21:03

Die Zukunft braucht weder Öl-, Gas- oder Pellet- "Brennwert" noch WP oder noch mehr PV, sondern PH in Holz mit Solarthermie, Wärmerückgewinnung und grossen Speicher, keine Heizung - klimaeffizient, wirtschaftlich und zukunfssicher. Dietmar Spiegel - Wohnbauforschung Aachen

ruedi - 02.03.2016, 19:02

Ihre genannten Preise zu Betriebskosten bei Gas, Öl, Pellets sind keine Betriebs- sondern Brennstoffkosten (die bald steigen werden).
Hinzu kommen Wartungskosten, Schornsteinfegerkosten, Reparaturen (auch für den Kamin/einsatz) und vor allem Abschreibungskosten. Unbeziffert ist der Ärger den man mit komplexer Technik haben kann.
Die Abschreibung von ca 50 Euro teuren Ölradiatoren fällt dagegen nicht ins Gewicht. Bei sehr sparsamen Häusern/Wohnungen kann daher auch die Elektroheizung günstiger sein. Also erst rechnen und keinen pauschalen Urteilen wie hier trauen!

Hans-Jürgen Werner - 23.02.2016, 15:26

In Dänemark z.B. ist der Austausch und mittlerweile auch die Installation bei Neubau von Heizölkesseln grundsätzlich verboten. Hier in Deutschland wird der Austausch von Heizölkessel auch noch mit 15 % Zuschuss belohnt. Es ist mehr als eine unerträgliche Situation, wenn man sieht, dass Lobbyisten gesellschaftliche und politische Entscheidungen zu ihrem Vorteil treffen dürfen.

spiegel wohnbauforschung - 16.02.2016, 13:26

Endlich einmal eine unkonventionelle Lösung für Mehrfamilienhäuser (hier 70 WE?)! Aber warum wurde nicht einfach ein zweites BHKW für < 20.000 € eingebaut? Ausserdem erreichen Brennwertgeräte höchst selten die versprochenen Leistungen - siehe VW, hoffentlich stimmt die COP nachhaltig und (hoffentlich) steigen die Strom- und Gaspreise nicht wie angesetzt. Warum kein Passivhaus-Standard mit WRG-Komfortlüftung? Dietmar Spiegel - Wohnbauforschung, Aachen

spiegel wohnbauforschung - 09.02.2016, 12:04

Auch nachwachsende Brennstoffe sind zu wertvoll, um sie nur zu verheizen, und in der Klima relevanten CO2-Bilanz ein aufwendiges Nullsummenspiel. Klimakorrekt und wirtschaftlich sind Gebäude-Dämmung, Solarwärme und dezentrale Kraft-Wärme-Koppelung (BHKW) als Übergangstechnologie.

Dietmar Spiegel - 30.12.2015, 17:40

Nach Paris wendet sich die Klimadebatte der urbanen Entwicklung und der Gebäudeeffizienz zu (Habitat III), wobei m.E. der Komplex Wasser zu wenig Beachtung findet. > 80% erneuerbare Ressourcen könnten sein, 100% könnten nötig werden. Der Aufwand für eine Wärme-/Kältepumpe erübrigt sich , wenn Tages- und saisonale Pufferspeicher im Gebäude den gap zwischen solarer Wärmegewinnung und täglichem Verbrauch an Warmwasser und Heizwärme schliessen: Vorausstzung Passivhausstandard. WP+PV ist durch. Smart Grids sind für EVU hilfreich.

Hans Hille - 08.12.2015, 11:47

Man könnte sich schon wieder fragen ob hier ein Lobbyist am Werk ist. Bei den Verhandlungen zu ersten ENEV 2002 sollte ein Primärenergiefaktor für Strom von 3,5 bis 4,0 eingeführt werden, auf Druck bzw. freiwilligen Versprechen (mehr erneuerbare Energien im Netz) der Stromlobby wurde ein Faktor mit 3,0 Primärenergiefaktor eingeführt, ab den 01.01.2016 sind wir bei einem Faktor von 1,8. Das würde ja bedeuten, wir hätten seit 2002 den erneuerbaren Anteil auf rund 50 % im Netz (derzeit ca. 25%) gesteigert, nach wie vor gut gedämmt bzw. gebaut ist besser, dann bleibt die Energieform zweitrangig. Mit freundlichen Grüßen
Hans Hille

Rudolf Rapp - 07.12.2015, 19:18

Den Mitteleinsatz der Privatwirtschaft würde ich mal mit spitzem Bleistift nachrechnen.
Wenn die dies bei diesem vorgeblichen Mitteleinsatz nicht besser/preisgünstiger hinkrigen, dann sollen sie es bleiben lassen und die Steuermillionen zurückzahlen.
Das BVM ist unter dem derzeitigen Minister wuhl für jeden Schmarren gut. Nur nicht für eine vernünftige/ökologische Verkehrspolizik.

Klaus Höfler - 19.10.2015, 17:14

alles, was es zum Thema zu lesen giebt, ist nach meiner Erfahrung völlig veraltet. Luft-Wasserwärmepumpen erreichen heute problemlos Jahresarbeitszahlen von 4 und darüber, jedenfalls dann, wenn man die "aktuelle Top-Technik" verwendet. Wir beheizen unseren sanierten Altbau (monovalent ohne Heizstab) seit Ende 2012 mit einer Luft-Wasser WP. Die Arbeitszahl betrugen 2012/2013 - 3,68 2013/2014 - 4,18 2014/2015 3,86. Das Heizsystem konnte hydraulisch nur eingeschränkt an die neue Wärmeqelle angepasst werden und ist somit nicht optimal. Die vorhandenen Heizkörper wurden ebenfalls übernommen und nicht auf niederige Vorlauftemperaturen optimiert. Der Wärmemengenzähler ist hinter dem Pufferspeicher installiert. Somit wurde der Stromverbrauch in Relation zur tatsächlich ins Heizsystem eingespeisten Energie gesetzt. Die tatsächliche Arbeitszahl der WP lag also noch über den o.g. Werten, weil die Pufferverluste unberücksichtigt blieben. Bei der Beheizung eines Gebäudes mit Fussbodenheizsystem und heutigem Dämmstandard lassen sich also Jahresarbeitszahlen von über 4 erreichen. Ansonsten werden bei Vergleichen ungeprüft Gesamtwirkungsgrade bei Brennwertheizsystemen von 90% in Ansatz gebracht, wenngleich diese Wirkungsgrade in der Praxis nur in den seltensten Fällen auch tatsächlich erreicht werden. Unsere 10 Jahre alte Flüssiggasanlage kam auf einen Wirkungsgrad von rd. 68%. Es ist keinem Verbraucher geholfen, wenn das Märchen der Inneffizienz von Wärmepumpen weiterhin erzählt wird. Man darf den technischen Fortschritt, welcher insbesondere im Bereich der Luft-Wasserwärmepumpen erreicht werden konnte, nicht ignorieren.

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