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Kooperation mit SMA zum Energiemanagement

ISH 2013: Stiebel-Eltron setzt auf PV-Strom

15.03.2013, 06:00

Stiebel Eltron und SMA Solar wollen in Zukunft kooperieren. Die Kooperation soll die kombinierte Nutzung von Fotovoltaik und Wärmepumpen vereinfachen. Demnach sollen sich Wärmepumpen einschalten, wenn viel PV-Strom erzeugt wird. Die dann nicht benötigte Energie soll das System in thermische Speicher oder Batteriespeicher einlagern. Auch Vaillant arbeitet dazu mit SMA zusammen.

Die Entscheidung speichern, verbrauchen oder einspeisen, fälle demnach das Energiemanagementsystem nach den Prognosen der zu erwartenden Solarleistung als auch des zu erwartenden Verbrauchs. Dadurch wollen die Unternehmen den Betreibern von Fotovoltaikanlagen eine noch effizientere Nutzung ihres selbst erzeugten Stroms ermöglichen.

Die Allianz der Unternehmen im Segment Energie- und Wärmeerzeugung, Eigenverbrauchsoptimierung und dezentraler Speichertechnologien soll dabei ein attraktives Produktangebot für die Nutzung von PV und Wärmepumpen bereitstellen. Zu dem Zweck wollen beide Unternehmen nun für eine umfassende Kompatibilität ihrer jeweiligen Komponenten sorgen. Das gemeinsame Konzept sieht vor, dass Wärmepumpen automatisch starten, wenn die hauseigene PV-Anlage genügend Energie bereitstellt. Quelle: Stiebel Eltron / pgl

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Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 1 von 1.

Kai - 15.03.2013, 10:48

Im Prinzip gibt es meiner Ansicht nach zwei gegenläufige Bewegungen
1.) Eigenverbrauch für PV-Betreiber oder
2.) Smart Grid für NON-PV Betreiber.

Im Idealfall bietet ein WP-Hersteller beides an.

Beide Versionen erforden neue WP-Auslegungen. Nun sind Heizungs-Pufferspeicher ab ca. 300L, besser 800L im EFH in Kombination mit kürzeren Laufzeiten gefragt.
Kürzere Laufzeiten sind wichtig um den SmartGrid Nachtslot oder die Sonne in der Übergangszeit optimal (finanziell) zu nutzen. Um beispielsweise hohen PV-Eigenverbrauch zu ermöglichen, sollte die Hauptlaufzeit z.b. von 09:00-15:00 Uhr zur Pufferladung stattfinden. Nachts wird der Puffer in der PV-EV Variante dann "entladen". Bei Smart Grid ist es genau andersherum.

Modulierende Luft-WP werden eigentlich nicht mehr benötigt, die Technik kann einfacher und günstiger werden.

Gruß

Kai

 

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