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Mehr als 500 Millionen fließen jährlich in Forschung und Entwicklung

ISH 2013: BDH nennt Zahlen zum Wärmemarkt

13.03.2013, 19:00

"Wärmemarkt: Schleichgang statt Energiewende", fasste der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechik BDH die Marktzahlen aus dem Heizungsmarkt für das Jahr 2012 zusammen. Der Markt für energiesparende Heiztechnik ist im vergangenen Jahr lediglich um 3,4 Prozent gewachsen.

Zurückhaltung herrsche vor allem in Deutschland, hat Vaillant in einer Umfrage ermittelt. 18 Prozent der Deutschen gaben dabei an, in eine sparsame Heizung zu installieren, 30 Prozent in Europa. Einbrüche gab es vor allem bei den thermischen Solaranlagen mit einem Minus bei den installierten Quadratmetern von 9 Prozent. Das deutlichste Plus gab es bei Feststoffbrennkesseln, vor allem bei Pellet-Heizungen mit einem Zuwachs auf 29.000 verkaufte Geräte. Knapp 60.000 Wärmepumpen wurden installiert. Das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr, "85 bis 90 Prozent der Wärmepumpen gehen in den Neubau", sagte Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

Weitaus am häufigsten werden aber nach wie vor Gas-Brennwert-Heizungen verkauft. Sie konnten um 8 Prozent zulegen auf 384.000 verkaufte Geräte. Gas konnte im vergangenen Jahr vor allem durch die im Vergleich zu Heizöl deutlich geringeren Preise punkten. "Gas wird eine größere Rolle spielen", prognostiziert Andreas Lücke. Man diskutiere mit der Bundesregierung über ein spezielles Förderprogramm, um Gasbrennwertanlagen auch bei Etagenheizungen zum Einsatz bringen zu können. Vor allem für Bestandsgebäude sei das wichtig.

"Langfristig bleibt Gas wichtig", meinte auch Uwe Glock, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Thermotechnik. Vaillants Deutschland-Geschäftsführer Marc Andree Groos sieht das genauso und stellte mit dem Ecotec Plus ein wandhängendes Gasbrennwertgerät vor, das ab Juni 2013 auch in Deutschland auf den Markt kommen soll. Ein neu entwickelter Gas-Luft-Verbund soll für mehr Effizienz sorgen und den Aufwand bei Installationsarbeiten vermindern.

BDH-Chef Lücke verwies auch auf die enorme Innovationskraft der Branche. Mit mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr seien die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bezogen auf den Umsatz höher als im Maschinenbau. von Pia Grund-Ludwig

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