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Koppelung soll Energieeinsparung bringen

IFH: IDM koppelt Wärmepumpe mit Einzelraumregelung

11.04.2014, 08:45

Einzelraumsteuerung von IDM
IDM will mit Einzelraumsteuerung Energie sparen helfen. © Grund-Ludwig

Ein System, das zur Heizungsoptimierung nicht nur Wärmepumpe und PV miteinander abstimmt, sondern das Ganze mit der Einzelraumregelung verknüpft hat das österreichische Unternehmen IDM auf der IFH/Intherm vorgestellt.

Christoph Bacher, Entwicklungsleiter bei IDM sagte, dass man durch die Einbeziehung der Einzelraumsteuerung die Effizienz noch einmal deutlich erhöhen könne. Dazu teilt das System die Räume in drei Kategorien: Wohnen, Schlafen und Nebenräume. Für die Kategorien gibt es unterschiedliche Toleranzbänder bei den Temperaturen. So werden beispielsweise für Nebenräume wie Treppenhäuser deutlich höhere Temperaturdifferenzen zugelassen als in Wohn- oder Schlafräumen. Sie werden als Puffer genutzt.

Die Ansteuerung von Fußboden- und Wandheizungen sei problemlos möglich, bei klassischen Einzelheizungen müssen die Heizkörper über einzeln ansteuerbare Thermostate oder Funkthermostate verfügen. Ist viel Strom da zum Betrieb der Wärmepumpe, läuft diese auch wenn die Wärme momentan nicht direkt benötigt wird. Neben dem Speicher wird überschüssige Wärme auch im Gebäude in Nebenräumen wie dem Treppenhaus gebunkert.

Außerdem wird die Heizstrategie mit der Wettervorhersage abgestimmt. Das soll Vorteile gegenüber der klassischen Einzelraumregelung bringen, Heizzeiten werden verschoben. Weiteres Potenzial sieht IDM in der Abstimmung zwischen PV-Anlage, die Strom für die Wärmepumpe liefert und der Wärmepumpe. Die Koordination erfolgt über Solarlog. Das System weiß, welche anderen Verbraucher laufen. Es verfügt über Daten der Wettervorhersagen. Verbraucher werden dann angeschaltet, wenn viel Strom produziert wird. Die Wärmepumpe kann auch im modulierten Betrieb laufen, muss also nicht immer die volle Leistung bringen.

In der Modellrechnung für ein Einfamilienhaus mit einer 9 Kilowatt-PV-Anlage spricht das Unternehmen von einer möglichen Eigenverbrauchsquote zwischen 40 und 55 Prozent im Betrieb für Heizung und Warmwasser und zwischen 50 und 70 Prozent, wenn der Kühlbetrieb dazukommt. Der Energieverbrauch lasse sich durch die Steuerung um zwischen 30 und 44 Prozent senken, sagt IDM. pgl

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