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Die Umrüstung kann in Etappen vorgenommen werden

Kombi-Heizungen gewinnen Zuspruch

31.07.2013, 06:15

Solaranlage auf dem Dach
Im Sommer übernimmt die Solaranlage den Löwenanteil der Wärmeversorgung. © IWO

Lohnt sich die Investition in eine neue Heizung wirklich? Und auf welche Heizenergie soll ich setzen? Diese Fragen bewegen Hausbesitzer, die sich mit dem Thema Energiesparen auseinander setzen. Das zeigt auch eine aktuelle Verbraucher-Befragung des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO).

Eine Option, die immer beliebter wird, sind Heizungen mit einer Kombination von unterschiedlichen Energieträgern. Häufig kommt herkömmliche Heiztechnik mit regenerativen Energien zum Einsatz. Diese Lösung bietet neben der Energieeinsparung auch den Vorteil, dass die Umrüstung etappenweise vorgenommen werden kann. So lassen sich die Investitionskosten den eigenen finanziellen Möglichkeiten anpassen.

Eine inzwischen weit verbreitete Hybridlösung ist die Kombination aus Ölheizung und Solarthermie. In den Sommer- und Übergangsmonaten übernimmt die Solaranlage den Löwenanteil der Wärmeversorgung, so dass sich die Ölheizung erst dazu schaltet, wenn der Bedarf durch die Sonnenenergie allein nicht mehr gedeckt werden kann. Zur Unterstützung der Solaranlage wird inzwischen auch vermehrt ein wasserführender Holzkaminofen integriert, der seine Wärme ebenfalls in das Heizsystem einspeist. Dadurch muss die Ölheizung noch seltener aktiv werden.

In der Regel besteht der erste Schritt zu einem Hybrid-Heizsystem im Austausch eines veralteten Heizkessels gegen ein Brennwertgerät. Denn diese Maßnahme bietet mit einer Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent bei einer Investition von im Schnitt rund 9.000 Euro ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Doch auch preisgünstigere Varianten lohnen sich. Wenn ein vergleichsweise neuer Niedertemperaturkessel vorhanden ist, kann dieser durchaus weiter betrieben und zunächst beispielsweise durch einen wassergeführten Kaminofen erweitert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 6.500 Euro. Der Kesselaustausch oder die Einbindung von Solarthermie erfolgt dann je nach den finanziellen Möglichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt. Der IWO-Befragung zufolge macht dieses Baukastenprinzip die Hybridsysteme für Verbraucher besonders attraktiv.

Eine wichtige technische Voraussetzung für ein Hybridsystem ist ein Heizwasserspeicher, der über mehrere Anschlüsse verfügt. Nur so lassen sich weitere Wärmequellen einbinden. Dazu könnte bald auch überschüssiger Ökostrom zählen, der dann über einen elektrischen Heizstab im Wärmespeicher genutzt wird. Quelle: IWO / bba

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 1 von 1.

Juri Klemm - 09.12.2013, 16:27

Da wir sehr umweltbewusst leben wollen, hatten wir die Idee uns eine Solaranlage für unser Dach zu kaufen. Nur wo bekommt man diese inklusive guter Beratung her? Im Internet stieß ich auf www.solardiscounter.de, wo mich gute Angebote erwarteten. Blieb nur noch die Entscheidung: Vakuum-Röhren oder doch lieber Flachkollektoren? Ich rief also an und ließ mich dort sehr kompetent und individuell beraten. Wir haben uns für die Solaranlage mit Flachkollektoren entschieden und sogar noch einen Trink- und Heizungswasserspeicher oder auch Kombispeicher dazu gekauft. Mittlerweile ist alles installiert und ich muss sagen, Daumen hoch!

 

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