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Jeder vierte Vermieter reagiert mit Modernisierung

Heizgutachten zeigt Bestandsmietern Sparpotenziale auf

13.02.2010, 07:21

Vermieter sind nur im Falle einer Neuvermietung verpflichtet, einen Energieausweis vorzulegen. Bestandsmieter haben darauf keinen Anspruch. Eine Möglichkeit für sie, trotzdem festzustellen, ob die Heizkosten zu hoch sind und ob der energetische Zustand des Gebäudes dafür verantwortlich ist, ist ein Heizgutachten. Im Rahmen der Heizspiegelkampagne, die  von der gemeinnützigen co2online GmbH initiiert und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird, können Interessierte ein solches auf www.heizspiegel.de kostenfrei anfordern. Für Mieter umfasst das Gutachten ein zusätzliches Informationsschreiben für den Vermieter

Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar 2010 um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen. "Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie", sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung müsse daher allein im Januar mit Zusatzkosten zwischen 15 und 20 Euro gerechnet werden. Bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben noch höher.

"Änderungen im Nutzerverhalten – etwa das Runterregeln der Thermostate oder das Abdichten der Fenster – können zur Entlastung bei den Heizkosten beitragen. Doch langfristig helfen oft nur Modernisierungen am Gebäude", so Jank. Das Heizgutachten bewertet den energetischen Zustand des Gebäudes und der Wohnung. Es zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. So bekommen auch Bestandsmieter, die keinen Zugriff auf den Energieausweis haben, präzise Informationen über den energetischen Zustand des Hauses.

Das Heizgutachten umfasst 12 bis16 Seiten, nötig ist dafür eine Kopie der vergangenen Heizkostenabrechnung. Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das Gutachten und empfiehlt konkrete Schritte, wie zum Beispiel mögliche Modernisierungen oder entsprechende Fördermöglichkeiten. Mieter erhalten zudem eine fachliche Stellungnahme, mit der sie ihren Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können.

Laut co2online hat eine Nutzerbefragung ergeben, dass mehr als 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihre Vermieter weiterleiten. Jeder Vierte habe darauf mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme reagiert. sth

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