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Beim Preisvergleich für Gas müssen alle Faktoren auf den Prüfstand

Gaspreise ziehen ordentlich an

26.09.2012, 17:55

49 Gasversorger haben zum September und Oktober ihren Grundversorgungstarif für Gas um bis zu 174 Euro teurer gemacht. Im Durchschnitt steigen die Kosten bei einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh um 87 Euro. Für Oktober haben insgesamt 28 Gasanbieter Preissenkungen von durchschnittlich 7 Prozent angekündigt.

Unter anderem haben im September sieben E.ON Vertriebsgesellschaften Preiserhöhungen avisiert. Dabei hebt E.ON Hanse mit knapp elf Prozent die Preise am stärksten an. Günstiger wird Gas im Herbst bei sieben Grundversorgern: Durchschnittlich 109 Euro sinken die Kosten für Gas bei einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh. Die größte Preissenkung beträgt elf Prozent, im Jahr spart eine Familie dadurch 177 Euro.

"Die meisten Versorger heben ihre Preise kontinuierlich an", sagt Isabel Wendorff vom Vergleichsportal check24de. Günstiger sei häufig der Weg weg vom Grundversorger: "Verbraucher sparen mit einem Wechsel aus der Grundversorgung zu einem Alternativanbieter bis zu 500 Euro im Jahr", erklärt sie.

Wie die Gasversorger ihre Preise gestalten, hängt von der Beschaffungsstrategie und dem aktuellen Preisniveau ab. "Eine Preissenkung muss nicht zwangsläufig ein Anzeichen dafür sein, dass der jeweilige Gasanbieter auch wirklich günstig ist", warnt das Preisvergleichsportal Verivox vor Etikettenschwindel.

Der Verbraucherpreisindex des Portals weist für September 2012 einen Durchschnittspreis von 1.308 Euro für 20.000 kWh Gas aus. Die stärkste Preissenkung haben derzeit die Stadtwerke Schwarzenberg (ERDGAS-Konstant-2013) angekündigt. Sie senken den Preis um 13 Prozent. Der Preis für 20.000 kWh Gas liegt nach der Preissenkung jedoch immer noch bei 1.323 Euro und damit über dem Durchschnittspreis.

Einen wirklichen Vergleich erhält man nur bei der Gegenüberstellung mit den Angeboten anderer Gasversorger. Wer von seinem Gasanbieter über eine Preisänderung benachrichtigt wird, sollte prüfen, ob es günstigere Angebote gibt. Derzeit ist nach Angaben von Verivox das günstigste Angebot zur Versorgung mit 20.000 kWh für gut 950 Euro zu haben.

Wichtig ist dabei, alle Komponenten zu berücksichtigten. Bei manchen Anbietern gibt es ein Basiskontingent günstig, weitere Kilowattstunden sind teurer. In kalten Wintern geht das ordentlich ins Geld. Verbraucherzentralen warnen zudem davor, bei Gasversorgern per Vorkasse zu bezahlen. Macht der Versorger pleite, ist das Geld weg. pgl

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