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Österreichs Pellet-Firmen fühlen sich im Lande zu wenig unterstützt

Europäischer Pellet-Verband gegründet

08.07.2010, 09:38

Pelletverbände aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Spanien, Portugal, Finnland, Schweden und Ungarn haben den Dachverband der Europäischen Pelletwirtschaft gegründet. Das European Pellet Council soll sich auf europäischer Ebene für einheitliche Qualitätsstandards bei Pellets und eine Politik zur Nutzung von Pellets einsetzen. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria, wurde von den Gründungsmitgliedern zum Präsidenten gewählt. "Pellets sind heute auf dem Weg von einem Nischenprodukt zu einem wichtigen Energieträger in Europa. Der europäische Markt für Pellets, der derzeit bei rund 10 Millionen Tonnen liegt, wird bis 2020 auf über 100 Millionen Tonnen wachsen", sagte Rakos.

Die Wahl von Rakos spiegelt die wichtige Rolle der österreichischen Pelletwirtschaft in Europa wider. In der Alpenrepublik selbst fühlen sich die Verfechter von Heizungen auf Basis Erneuerbarer aber nicht genügend gefördert. "Offensichtlich fühlt man sich im Wirtschaftsministerium noch immer der fossilen Energiewirtschaft verpflichtet", meint Rakos. Die meisten Förderprogramme für Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien in Österreich laufen über die einzelnen Bundesländer. Die Beantragung und Genehmigung der Mittel erfolgt nach Abschluss einer Sanierungs- oder Baumaßnahme. pgl

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