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Zuschüsse von 1000 Euro seit Juli 2011 verfügbar

EON gibt Fördergeld für Kraft-Wärme-Kopplung

25.07.2011, 00:00

E.ON unterstützt gemeinsam mit den Herstellern Brötje, Remeha, Senertec, Vaillant und Viessmann seit Juli 2011 den Markteintritt von KWK-Anlagen. Im Rahmen eines bundesweiten Förderprogramms bezuschusst E.ON die Anschaffung einer solchen Anlage mit 1.000 Euro. Grundvoraussetzung ist ein Erdgas-Liefervertrag mit einer der deutschen E.ON-Vertriebsgesellschaften.

Nach größeren Wohngebäuden, Freizeitanlagen und Industriebetrieben können jetzt auch Ein- und Zweifamilienhäuser von dieser Technik profitieren. Denn die sogenannten Mikro-KWK-Anlagen haben inzwischen Marktreife erreicht und können zur energetischen Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern genutzt werden. Die elektrische Leistung solcher Anlagen liegt in der Regel um ein Kilowatt.

"Wir sind vom Potenzial der neuen Technologie überzeugt", so Stefan Vogg, bei E.ON in Deutschland für den Vertrieb verantwortlich. Die kleineren Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen auf Erdgasbasis produzieren gleichzeitig Strom und Wärme, wobei der ideale jährliche Wärmebedarf zwischen etwa 15.000 und 45.000 Kilowattstunden liegt. Die Strom erzeugenden Heizungen sind teilweise nicht größer als eine Waschmaschine und finden in jedem Keller Platz. Als Brennstoff dient Erdgas oder auch Bioerdgas, das einen Motor antreibt, der über einen Generator Strom erzeugt. Die Abwärme steht als Heizenergie zur Verfügung.

Heute liegen die Anschaffungspreise der Mikro-KWK-Heizgeräte inklusive Installation mit 18.000 bis 25.000 Euro noch deutlich über denen herkömmlicher Gas-Brennwertkessel. Die zusätzliche Erzeugung von Strom macht die Mikro-KWK-Geräte trotzdem wirtschaftlich interessant. Je nach Betriebsdauer können mehr als 50 Prozent des Strombedarfs der Immobilie selbst gedeckt werden. Musterrechnungen der Hersteller sagen voraus, dass ein vierköpfiger Haushalt mit einem Stromverbrauch von zirka 5.000 Kilowattstunden Strom rund 900 Euro im Jahr sparen kann. Die hohe Effizienz leistet dabei einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. In dieser Leistungsklasse ist der CO2-Ausstoß erdgasbetriebener Mikro-KWK-Heizgeräte rund ein Drittel niedriger als bei herkömmlichen Heizungen. Quelle: EON/pgl

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