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Rückgang um knapp 9 Prozent seit 2006

Energieverbrauch in Mehrfamilienhäusern sinkt

14.12.2010, 07:38

Installateur am Rechner
Eine Überprüfung der Heizung kann die Kosten reduzieren. Bild: Wilo

Der Energieverbrauch für Raumwärme in Mehrfamilienhäusern ist weiter rückläufig. Das zeigen neue Zahlen einer Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) für die Abrechnungsperiode 2009.

Gegenüber 2006 sei der bundesweite Wert des Ista-IWH-Energieeffizienzindexes von 107 auf 98,5 gesunken, so die Forscher. Das entspreche einem Rückgang des Energiebedarfs pro Quadratmeter Wohnfläche um 13,4 Kilowattstunden oder rund 8,9 Prozent. Das ist teilweise auf die Sanierung und Energieoptimierung, teilweise auch auf anderes Heizverhalten zurückzuführen.

Der Ista-IWH-Energieeffizienzindex wird gemeinsam vom Energiedienstleister Ista und dem IWH erarbeitet. Er bietet regional differenzierte Informationen über den Energiebedarf von Mehrfamilienhäusern auf Grundlage der Verbrauchswerte von insgesamt rund 312.000 Gebäuden oder knapp drei Millionen Wohnungen. Die Ergebnisse werden jährlich aktualisiert.

Basis sind die Heizkostenabrechnungen. Sie enthalten Informationen über den Gesamtenergieverbrauch für Raumwärme sowie Warmwasserbereitung. Zusätzlich zum absoluten Energieverbrauch sind Informationen über die Brennstoffart, wie beispielsweise Erdgas, Öl oder Fernwärme enthalten. Informationen über die Gebäudegröße liegen in der Anzahl der Wohnungen und in der Wohnfläche vor.

Neben den Informationen aus Heizkostenabrechnungen werden auch Daten aus verbrauchsorientierten Energieausweisen aus einer Datenbank mit zirka 200.000 Energieausweisen verwendet. Sie enthalten neben den Informationen aus den Heizkostenabrechnungen Angaben über das Baujahr eines Gebäudes und das Alter des Heizkessels, den Sanierungsstand von Heizungsanlage, Kellerdecke, Außenwand, Fenster und Dach.

Die Energieverbrauchskennzahlen im Index werden nach dem Verfahren VDI-3807 berechnet. Eine Heizperiode bildet dabei die Basis für die Berechnung, Warmwasser bleibt unberücksichtigt. Die Werte werden mit Daten vom Deutschen Wetterdienst um regionale Klimafaktoren bereinigt. Bezugsgröße ist die Wohnfläche. Wesentlicher Vorteil dieses Verfahrens ist die Vergleichbarkeit aller Werte und die gängige Bezugsgröße. pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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