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25 Euro weniger im Altbau sind leicht einzusparen

Einfache Maßnahmen senken Heizkosten deutlich

13.10.2010, 06:00

Handwerker beim Dämmen der Heizung
Ein Grad weniger kann viel Energie sparen. Bild: Dena

Tipps zum kosten- und energiesparenden Heizen veröffentlicht die Baden-Württemberger Informationsplattform Zukunft Altbau pünktlich zu Beginn der Heizsaison. Die Ratschläge, mit denen sich die Kosten senken lassen, seien einfach umzusetzen und könnten in einem Altbau die Kosten um 25 Euro pro Monat senken, so Claudia Rist von Zukunft Altbau. Geheizt werden sollte nur nach Bedarf. "Ein Grad Celsius weniger spart um die sechs Prozent Heizenergie", rechnet Hermann Dannecker vom Deutschen Energieberater-Netzwerk vor. Senkt man in bewohnten Räumen die Temperatur etwa von 23 auf übliche 20 Grad, reduzieren sich die Heizkosten sogar um 15 bis 20 Prozent. "Für Schlafzimmer oder selten genutzte Räume benötigt man 16, für die Küche 18 Grad. Auch das spart enorm. Im Bad können es dafür 22 Grad sein", so Dannecker.

Auch das Lüftverhalten hat Auswirkungen auf die Heizkostenrechnung. "Kurze aber große Lüftaktionen wie Stoß- oder Querlüften sind empfehlenswert", erklärt Dannecker. "Die weit geöffneten Fenster tauschen schnell die feuchtwarme Wohnungsluft aus, ohne dass die Innenwände auskühlen. So ist es bereits kurz nach dem Lüften wieder warm." Drei mal täglich mehrere Minuten Stoßlüften reiche aus.

Notwendig ist auch die Vermeidung eines Wärmestaus. Die von den Heizkörpern ausgehende Wärme sollte sich möglichst ungehindert im Raum ausbreiten können. Möbel in unmittelbarer Nähe und Vorhänge, die über die Heizkörper reichen, sind da kontraproduktiv: Ein Teil der Wärme wird dann über die Fenster direkt wieder nach draußen geleitet. Um das zu unterbinden, reichen rund 20 Zentimeter Abstand zwischen Heizkörper und Möblierung aus.

Gluckert es in den Heizkörpern, können die Bewohner mit einem Entlüfterschlüssel die Luft entweichen lassen. Voraussetzung dafür ist ein Stillstand der Heizungsflüssigkeit, den man mit dem Abschalten der Heizungspumpe erreicht. Wichtig ist auch eine ausreichende Menge an Wasser im Heizkreislauf. Nur ein richtiger Betriebsdruck sorgt für die gleichmäßige Wärmeverteilung. Ob Handlungsbedarf besteht, zeigt die Wasserstandsanzeige. bba

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