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Tool bringt belastbare Kontrollen und transparente Vergleiche

Effizienzmonitor speziell für Wärmepumpen entwickelt

02.06.2014, 06:30

Die Stiftung Energieeffizienz hat einen Effizienzmonitor speziell für Wärmepumpen entwickelt. Damit sollen auch Unternehmen ohne spezielle technische Kapazitäten ein robustes Alltags-Tool erhalten und belastbare Kontrollen und transparente Vergleiche durchführen können. Profitieren können Wohnungsunternehmen, die durch die Einbindung einer echten Wärmepumpen-Qualitätssicherung einen hohen Mehraufwand zu stemmen hatten oder Endverbraucher, die bisher auf die Energieagenturen zurückgreifen mussten.

Wie wichtig eine Qualitätssicherung von Wärmepumpen ist, zeigt der Streit des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) mit der Lokalen Agenda 21 – Gruppe Energie Lahr. Der BWP widerspricht den Aussagen der Gruppe, die Luftwärmepumpen prinzipiell in Frage stellen. "Anstatt gemeinsamer Überlegungen zur Erhöhung der Effizienz, geht es um das Erlangen gesellschaftlicher Akzeptanz auch für in der Praxis ineffiziente Luft-Wärmepumpen, mit denen keine Energiewende gelingen kann", so die Stiftung Energieeffizienz. Ein Streit, der an Brisanz gewinnt, da Deutschlands effiziente Neubauten zu etwa 50 Prozent über eben diese strittigen Luft-Wärmepumpen beheizt werden.

In einem unabhängigen dreijährigen Feldtest untersuchte die Kölner Stiftung 100 regenerative und effiziente Anlagen von 10 Betreibern. Für die 15 wohnungswirtschaftlichen Wärmepumpen wurden die Ergebnisse sogar noch schlechter, als von der Agendagruppe Lahr gemessen. Dennoch zeigten Wärmepumpen mit jährlich knapp 3.000 Euro pro 1.000 m² Wohnfläche die höchsten Einsparpotenziale.

Der Effizienzmonitor für Wärmepumpen überwacht monatlich alle Anlagen mit geringem Kosten- und Zeitaufwand. Mit der monatlichen Poolkontrolle steht eine anschauliche Überwachung der Heizungsanlage zur Verfügung. Verbindliche Zielwerte und laufende Kontrolle geben den Wohnungsunternehmen Sicherheit, dass sie für ihr Geld nicht nur eine funktionsfähige, sondern auch eine gut arbeitende Anlage erhalten. Quelle: Stiftung Energieeffizienz / bba

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