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Berechnung von KfW-Nachweisen soll damit korrekter werden

DEPV erweitert Herstellerkennwerte von Pellet-Kesseln

29.02.2016, 09:30

Solarfocus auf der ISH 2015
Die Berechnung von Energiekennwerten bei Pellet-Keseln ist jetzt einfacher. © P. Grund-Ludwig

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hat seine Informationen zur Berechnung des Heizenergiebedarfs mit Kennwerten der Kesselhersteller aktualisiert und erweitert. Erstmals veröffentlicht der Verband eine Übersicht über EnEV-Software nach DIN V 4701-10 sowie eine Liste mit Herstellerkennwerten nach DIN V 18599. Das soll eine Berechnung der Pellet-Anlagen erleichtern. Standardkennwerte ergeben oft einen schlechteren Wert bei der Berechnung des Heizenergiebedarfs als Herstellerwerte.

Die Berechnung des Heizenergiebedarfs von Pelletheizungen für EnEV- und KfW-Nachweise, Energieausweise, Energieberatung sowie Gebäude- und Heizungsplanung ist sowohl nach der alten Norm DIN V 4701-10 als auch nach der neueren DIN V 18599 möglich. In beiden Fällen empfiehlt der DEPV für eine Abschätzung des Heizenergiebedarfs die Berechnung mit Hersteller- anstelle von Standardkennwerten. Die veralteten Standardwerte der Norm DIN V 4701-10 von 2003 bildeten nicht die korrekten Werte moderner Pelletkessel ab, so der Verband.

Erstmals hat der DEPV eine Liste mit Herstellerkennwerten für die Berechnung des Heizenergiebedarfs von Pelletheizungen nach DIN V 18599 veröffentlicht. Sie enthält die Werte von 132 Pelletheizungen von 12 Herstellern mit Nennwärmeleistungen von 3,9 bis 550 kW. Damit können nun auch Berechnungen nach DIN V 18599 mit genauen Herstellerkennwerten vorgenommen werden.

Daneben hat der DEPV seine Liste der Herstellerkennwerte nach DIN V 4701-10 aktualisiert und um Werte von neuen Herstellern sowie neuen Kesseln erweitert. Die Liste enthält damit Kennwerte von 204 Pelletkesseln und wasserführenden Pelletkaminöfen mit Nennwärmeleistungen von 3,9 bis 550 kW.

In Ergänzung zu seiner Liste der Herstellerkennwerte nach DIN V 4701-10 hat der DEPV eine Übersicht über die Eignung von EnEV-Software veröffentlicht. Sie enthält Softwareprogramme für die Planung von Pelletheizungen, die nach der Norm DIN V 4701-10 rechnen. Aus der Übersicht geht hervor, welche Programme die Eingabe der Herstellerkennwerte ermöglichen beziehungsweise ob Herstellerkennwerte bereitgestellt werden und auf ihren Nutzen hingewiesen wird. Energieberater, Architekten, SHK-Betriebe und Planer können mit Hilfe der Übersicht ein geeignetes Softwareprogramm für die Planung mit Pelletheizungen auswählen. Quelle: DEPV / pgl

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