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Regelung der bivalenten Systeme wird einfacher

Bosch Thermotechnik setzt auf Hybridgeräte

17.03.2011, 14:37

Buderus hat auf der ISH ein Hybrid-System zur Wärmeerzeugung präsentiert, das eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit Split-Technologie und einen konventionellen, mit einem Energie-Management-System (EMS) ausgestatteten Wärmeerzeuger kombiniert. Das Besondere an dem bivalenten System ist laut Buderus, dass es lediglich von einem Regelsystem, dem Buderus Logamatic EMS-Regelsystem, gesteuert wird. Zudem werde im Regelfall kein Pufferspeicher benötigt. Die Split-Technik sorgt dafür, dass sich die Verdichterdrehzahl und die Ventilatorstufen dem jeweils benötigten Wärmebedarf anpassen.

Bisher bekannte bivalente Systeme regeln die Freigabe des konventionellen Wärmeerzeugers über einen festen Bivalenzpunkt. Beim Hybrid-System Logatherm WPLSH - so der sperrige Name des neuen Buderus-Geräts - erfolgt die Zuschaltung laut Hersteller dagegen über einen flexiblen Bivalenzpunkt. Es gebe mehrere Regelstrategien: CO2-optimierter oder kostenoptimierter Betrieb sowie Einstellung eines festen Bivalenzpunktes. Die Leistung der Wärmepumpe gibt Buderus mit sieben kW an. Mit der Luft-/Wasser-Gas-Wärmepumpe Logatherm GWPL hat der Hersteller außerdem ab Herbst 2011 eine Wärmepumpe für den Einbau in mittleren und großen Gebäuden neu im Programm. Sie wird im System mit Gas-Brennwertkessel, Warmwasser-Speicher, Pufferspeicher und Regelung angeboten. Die Leistung beträgt 40 kW.

Auch Junkers, wie Buderus eine Marke der Bosch Thermotechnik GmbH, hat in Frankfurt neue Hybridgeräte aus Wärmepumpe und Brennwerttechnik vorgestellt. Das Gerät Cerapur Aero kombiniert Luft-/Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertgerät. Mit Abmessungen von 89 mal 60 mal 48 Zentimetern gehört es Junkers zufolge zu den kleinsten Brennwert-Wärmepumpen-Kombinationen im Markt. Sämtliche Bauteile seien vormontiert und vorkonfiguriert, was die Installation beschleunige. Die Leistung der Wärmepumpe beträgt zwei kW. Sie kann wahlweise mit einem zwölf oder 24 kW Brennwertgerät kombiniert werden. Die Regelung steuert die Kombi wahlweise kosten- oder CO2-optimiert.

Junkers präsentiert zudem eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe als Split-Variante in den Leistungsstufen 7, 10 und 12 kW für Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung. Die Geräte können mit zwei verschiedenen Hydraulikmodulen geliefert werden. Eines eignet sich für den bivalenten Betrieb, so dass die Wärmepumpe mit bestehenden Wärmeerzeugern kombiniert werden kann. Das andere ist mit einem modulierenden elektrischen Zuheizer ausgestattet, der Bedarfsspitzen ausgleicht. sth

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