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Anpassung an die Realität ist vor allem im Neubau notwendig

Bewohner wollen höhere Temperaturen als DIN-Norm

05.01.2015, 08:45

Wohnzimmer mit Heizung
Bewohner holen sich Wohlfühltemperaturen von 23 Grad. © Buderus

Ein Forschungsprojekt des Zentralverbands für Sanitär Heizung Klima beschäftigt sich einiger Zeit mit dem Heizverhalten und den Heizwünschen von Hausbewohnern. Erste Ergebnisse wurden Mitte 2014 vorgestellt, mittlerweile finden sie auch in den Normierungsgremien ihren Niederschlag.

Das Projekt Heizen 2020 setzt sich nicht in erster Linie mit so genannten Rebound-Effekten nach der Gebäudesanierung auseinander, hat diese jedoch implizit zum Thema. Der Rebound-Effekt bedeutet, dass ein Teil der Energiegewinne durch die Gebäudesanierung durch höheren Komfort "aufgefressen" wird. Das belegen zahlreiche Studien, unter anderem ein europaweit angelegter Vergleich des Fachbereichs Architektur der Uni Cambridge aus dem Jahr 2012, aber auch Ergebnisse des bis Ende 2013 laufenden EU-Forschungsprojekts Concerto. Dieser Effekt wirkt jedoch nicht nur nach der Sanierung, sondern schon bei den Berechnungen und Auslegung von Heizungen. Die gehen derzeit von Bedürfnissen der Nutzer aus, die nicht der Realität entsprechen.

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