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Staat fördert den Umbau noch mit satten Zuschüssen

Austausch der Heizungspumpe spart viel Strom

30.06.2009, 09:30

Auch wenn im Moment niemand ans Heizen denkt: Die Dämmung der Rohrleitungen bringt schon im Sommer etwas, denn sie reduziert den Energieverlust beim Warmwassertransport. Zwei wichtige Maßnahmen vor dem nächsten Winter sind eine Überprüfung der Heizungspumpe und der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage.

Eine Dämmung der Heizungsrohre ist seit 2007 vorgeschrieben. Dennoch liegen in vielen Kellern alte Rohre, die Wärme an die unbeheizte Umgebung abgeben, weil sie nicht richtig verpackt sind. Das lässt sich mit wenig Aufwand ändern.

Enorme Sparpotentiale beim Stromverbrauch bieten effiziente Pumpen. Experten sprechen davon, dass sich durch einen Austausch bis zu 90 Prozent des Stromverbrauchs einsparen lassen. Das reale Potential hängt vom Alter der Pumpe ab. Geräte, die älter als fünf Jahre sind, sollten Sie von einem Fachmann überprüfen und sich den Stromverbrauch des alten und neuen Geräts benennen lassen. Zwischen 10 und 25 Watt Leistung reichen für ein Wohnhaus völlig aus.

Enorme Unterschiede im Verbrauch gibt es bei ungeregelten und geregelten Pumpen. "Ungeregelte Heizungspumpen pumpen das Wasser stets mit voller Leistung durch das Rohrnetz, auch wenn die Heizungsventile gedrosselt sind. Geregelte Hocheffizienzpumpen dagegen arbeiten drei Viertel der Heizperiode in Teillast“, sagt Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA).

Ein hydraulischer Abgleich erhöht die Effizienz der Anlage erheblich. Er sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn Heizkörper in verschiedenen Zimmern bei gleicher Einstellung unterschiedlich warm werden. Der Abgleich sorgt im Heizungssystem für ausgeglichene Druckverhältnisse. Die Rücklauftemperaturen und der Energieverbrauch sinken. Das kann nach Angaben der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg jährlich mehrere hundert Euro ausmachen. pgl

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