Erholung für das laufende Jahr erwartet

Wohnungstransaktionen waren 2009 minimal

2009 war der Handel mit Wohnungsportfolios in Deutschland gering und von privaten Investoren geprägt. Experten erwarten 2010 eine Erholung.

Im Jahr 2009 wurde in Deutschland extrem wenig mit Wohnungsportfolios gehandelt. Das Handelsvolumen war das geringste seit Beginn der Auswertung 1999. Das geht aus der Auswertung der Datenbank "Wohnungstransaktionen" des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Im Zentrum steht hierbei die Beobachtung von größeren Wohnungstransaktionen ab 800 Wohneinheiten.

Überwiegend private Investoren haben im Jahr 2009 Wohnungen verkauft. Bei den Käufen spielten die Kommunen dagegen eine aktivere Rolle im Vergleich zu den Vorjahren. Sie traten 2009 ebenso häufig als Käuferin auf wie private Investoren.

Das BBSR geht jedoch von einem Wiederanstieg der Transaktionen aus. Denn gerade im internationalen Vergleich sei der deutsche Wohnimmobilienmarkt weiterhin für Investoren interessant, besonders aufgrund des niedrigen Preisniveaus und des stabilen Mietwohnungsmarktes, so das Institut in seiner Analyse. Dennoch erwarten die Experten nicht, dass das Transaktionsvolumen in absehbarer Zeit wieder das Niveau der Boom-Jahre 2004 bis 2007 erreicht. pgl

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