Kriterien definieren internationale Gebäudezertifizierung

Passivhaus Institut legt neues PHPP vor

Ein verbessertes Planungs- und Zertifizierungswerkzeug für Neubau und Gebäudesanierung legt das Passivhaus Institut vor.

Das Passivhaus Institut hat eine neue Fassung des Passivhaus Projektierungs-Pakets entwickelt und veröffentlicht. Es enthält auch Kriterien für die internationale Gebäudezertifizierung.

Gleichzeitig mit der Neuauflage des Planungs- und Bewertungswerkzeugs treten Änderungen an den Passivhaus-Zertifizierungskriterien und an den Richtlinien für das Altbau-Zertifikat Enerphit in Kraft. Für warme Klimazonen haben die Fachleute die Anforderungen an die Kühlung und Entfeuchtung angepasst. Die dürfen nun etwas mehr Energie verbrauchen als in gemäßigten Klimazonen. An den Grenzwerten eines Heizbedarfs von 15 kWh/m2a und 10 W/m2 für die Heizlast ändert sich nichts.

Bei Nichtwohngebäuden wurden die Eingabebereiche für Fenster, Fassaden und Lüftungsanlagen überarbeitet. Auch hier soll es demnächst unterschiedlichen Klimazonen angepasste international gültige Zertifizierungskriterien geben.

Der Nachweis, dass Passivhäuser den Standards Effizienzhaus 55 und Effizienzhaus 40 der KfW entsprechen ist mit einem im PHPP enthaltenen KfW-Nachweistool möglich.

Außerdem, so die Experten des Passivhaus Instituts, wurde die Bedieneroberfläche des Programms verbessert sowie neue für diese Bauweise geeignete Komponenten berücksichtigt. Neben einer deutschen gibt es auch eine englische Auflage des Planungswerkzeugs.
Quelle: Passivhaus Institut /
117pgl

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