Aktionen in Berlin sollen öffentlich Druck machen

Klima-Allianz warnt vor Reduzierung der KfW-Mittel

Es droht eine Reduzierung der KfW-Mittel für energetische Sanierung. Zu Protestaktionen ruft die Klima-Allianz auf.

Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen in der Hauptstadt ruft die Klima-Allianz zum Protest gegen die Reduzierung der KfW-Mittel für die energetische Gebäudesanierung auf. In der Allianz sind mehr als 100 Organisationen, darunter Vertreter von Umweltverbänden, Kirchen und Gewerkschaften organisiert.

Die Mittel der KfW für energetische Gebäudesanierung wurden in den vergangenen zwei Jahren so stark in Anspruch genomen, dass auf die für die kommenden Jahre vorgesehenen Ressourcen vorgegriffen werden musste. Nun leert sich der Fördertopf. Derzeit sind für das Jahr 2010 nur noch 1,1 Milliarden Euro übrig. Das könnte dazu führen, dass die Anträge strenger geprüft und einige Vorhaben abgelehnt werden müssen. Davor hatte ein Vertreter der KfW auf einer Debatte im Rahmen der Baufachmesse Bautec gewarnt. Auch könnte das Geld schon im Sommer aufgebraucht sein.

Stephan Kohler, Chef der deutschen Energie-Agentur hatte auf Anfrage von EnBauSa erklärt, aus seiner Sicht sei keine Reduizerung der Mittel, sondern eine Erhöhung auf fünf Milliarden Euro notwendig. "Das Gebäudesanierungsprogramm gehört zu den wichtigsten Jobmotoren und Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland", meinte Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Auftakt der Aktionen in Berlin. pgl

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