Nachfrage lässt im Neubau nach

KfW: Geringere Fördernachfrage beim Bauen und Sanieren

KfW meldet geringere Fördernachfrage im Baubereich. © B. Baumann

Die KfW hat in den ersten neun Monaten 700 Millionen weniger an Fördermnitteln für Bauen und Sanieren ausgegeben als im Vorjahr.

Auf den Förderschwerpunkt Wohnen der KfW ist in den ersten neun Monaten ein Zusagevolumen von 11,2 Milliarden Euro entfallen. Das sind 700 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Den wesentlichen Beitrag hierzu lieferten die vom Bund unterstützten Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren mit einem Fördervolumen von 7,4 Milliarden Euro gegenüber 8 Milliarden im Vorjahr. Der Rückgang zum Vorjahr sei insbesondere auf die sich abschwächende Nachfrage beim Neubau zurückzuführen, so die KfW. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes rechnet aber mit einem Umsatzwachstum von 4,5 Prozent im Wohnungsbau für 2014 und einem Plus von 2,5 Prozent für 2015.

Auch die Bafa, die die Zuschüsse für die Integration Erneuerbarer bei Heizungen vergibt und die Vor-Ort-Beratung fördert meldet weniger Interesse. Die Förderanträge gingen in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent zurück, bleiben damit aber auf dem Niveau von 2011 und 2012. pgl

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Kommentare (1)

  1. Daniel am 07.11.2014
    Wundert mich nicht, die technischen und bürokratischen Anforderungen sind zu hoch. Oft reichen einfachere günstigere Maßnahmen. Es ist wie in pharmazie \"viel hilft nicht viel\" Gruß der Energieberater

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